39-Jähriger mit sechs Kilo Cannabis an deutsch-tschechischer Grenze festgenommen
Wilhelm Roskoth39-Jähriger mit sechs Kilo Cannabis an deutsch-tschechischer Grenze festgenommen
Ein 39-jähriger US-Amerikaner ist am Montagmorgen an der deutsch-tschechischen Grenze festgenommen worden, nachdem die Polizei in seinem Fahrzeug sechs Kilogramm Cannabis entdeckt hatte. Der Vorfall ereignete sich bei einer routinemäßigen Kontrolle am Grenzübergang Bad Schandau.
Bundesbeamte hielten den Mann auf, als er aus Tschechien nach Deutschland einreisen wollte. Bei einer Durchsuchung des Wagens fanden sie mehrere verpackte Cannabis-Mengen, die im Fahrzeug versteckt waren. Der Festgenommene räumte später ein, die Drogen bei sich zu führen, behauptete jedoch, sie ausschließlich für den Eigenbedarf zu transportieren.
Ermittler gehen davon aus, dass der Mann das Cannabis auf der Berliner Hanfmesse Mary Jane verkaufen wollte. Die Behörden stellten fest, dass der Beschuldigte zwar keine Vorstrafen hat, in Deutschland aber über keinen festen Wohnsitz verfügt. Dies weckte Befürchtungen, er könnte sich vor einem möglichen Prozess der Justiz entziehen.
Noch am selben Tag erließ das Landgericht Dresden einen Haftbefehl. Der Verdächtige sitzt seitdem in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen andauern. Das Verfahren wird nach deutschem Recht geführt; der Mann bleibt vorerst in Gewahrsam.
Bei einer Verurteilung drohen ihm Strafen wegen Drogenhandels, darunter eine mögliche Freiheitsstrafe. Das weitere Vorgehen hängt von den noch ausstehenden Beweisen und dem Verlauf des Gerichtsverfahrens ab.






