30 April 2026, 00:35

AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus Krah und Kollegen die Tür wies

Eine große Menschenmenge protestiert vor einem Gebäude in Berlin, hält Schilder, mit Bäumen, Fahrzeugen, einem Lautsprecher und Himmel im Hintergrund.

AfD-Politiker nach Kneipen-Rauswurf: Warum das Gaffel Haus Krah und Kollegen die Tür wies

Drei Politiker der AfD wurden am vergangenen Wochenende aus einer Berliner Kneipe verwiesen. Der Vorfall ereignete sich am 14. April im Gaffel Haus und wurde, wie die Bild am Mittwoch berichtete, von Mitarbeitern gemeldet. Die drei Männer – Maximilian Krah, Steffen Janich und Philipp-Anders Rau – mussten das Lokal verlassen, nachdem das Personal ihre Parteizugehörigkeit erkannt hatte.

Krah warnte seine Anhänger später davor, die Gaststätte zu besuchen. Die Leitung des Gaffel Haus hat bisher nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme reagiert.

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Der Konflikt begann, als Mitarbeiter Krah und Rau als AfD-Mitglieder identifizierten. Beide wurden zunächst zum Verlassen aufgefordert, doch auch Janich musste gehen, nachdem er die Entscheidung infrage gestellt hatte.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Auseinandersetzungen ein, die mit Krahs Parteimitgliedschaft zusammenhängen. Ende Februar hatte die Druckerei Friedrich Pustet die Zusammenarbeit mit dem Castrum Verlag wegen eines geplanten Buches von Krah beendet. Einen Monat später zog die Leipziger Buchmesse ihre Einladung zurück, bei der er seinen Roman Die Reise nach Europa hätte vorstellen sollen. Die Veranstalter begründeten dies mit Sicherheitsbedenken, die Krah als Vorwand zurückwies.

Kontroversen um Krahs Verbindung zur AfD flammen immer wieder auf. Der jüngste Vorfall im Gaffel Haus fügt sich in eine Reihe öffentlicher Konflikte ein, die mit seiner politischen Rolle zusammenhängen.

Der Rauswurf aus dem Gaffel Haus ist ein weiterer Fall, in dem Krahs Parteizugehörigkeit zu einer Ausgrenzung führte. Seine Anhänger wurden aufgefordert, die Kneipe zu boykottieren, während sich das Lokal bislang nicht äußert. Die Episode spiegelt die anhaltenden Spannungen wider, denen AfD-Vertreter in der Öffentlichkeit begegnen.

Quelle