Berliner Hockeyspieler:innen kämpfen sich zur Weltmeisterschaft vor
Michael TextorBerliner Hockeyspieler:innen kämpfen sich zur Weltmeisterschaft vor
Vier Hockeyspieler:innen aus Berlin haben Deutschland bei jüngsten internationalen Wettbewerben vertreten. Thies Prinz und Linnea Weidemann, beide Kapitäne ihrer Nationalmannschaften, führten ihre Teams in entscheidenden Spielen an. Mittlerweile sind die Spieler:innen in verschiedenen Städten aktiv – nur Weidemann ist noch in der Hauptstadt geblieben.
Thies Prinz, Kapitän der Herrenmannschaft, verlor kürzlich das Finale der FIH Pro League mit 2:5 gegen Spanien. Sein Team belegte am Ende den sechsten Platz im Turnier. Trotz dieser Niederlage zeigt er sich optimistisch hinsichtlich der Aussichten der Mannschaft für die bevorstehende Weltmeisterschaft.
Linnea Weidemann, Kapitänin der Damenmannschaft, sicherte mit einem 5:1-Sieg gegen China den fünften Platz – ein Ergebnis, das Deutschland einen Platz in der höchsten Spielklasse für die Weltmeisterschaft in Belgien garantiert. Von den vier in Berlin geborenen Spieler:innen ist sie die Einzige, die noch in der Stadt aktiv ist. Lena Micheel und Johannes Große sind mittlerweile nach Hamburg gewechselt, während Prinz in der niederländischen Hoofdklasse spielt.
Ein sofortiger Rückkehr nach Berlin kommt für Prinz nicht infrage. Er plant, mindestens eine weitere Saison in den Niederlanden zu bleiben.
Sowohl die Herren- als auch die Damenmannschaft bereiten sich mit starken Leistungen auf die Weltmeisterschaft vor. Beide Kapitäne haben in den letzten Turnieren Führungskraft bewiesen – ihre Auftritte werden entscheidend sein, wenn Deutschland in Belgien um den Titel kämpft.
