06 May 2026, 10:21

Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in historische Uni-Gebäude bis 2028

Großes steinernes Universitätsgebäude mit rundem Eingang, umgeben von grünem Rasen, Bäumen und weißen Wolken am Himmel.

Bremen investiert 20,5 Millionen Euro in historische Uni-Gebäude bis 2028

Der Bremer Senat hat einen 20,5-Millionen-Euro-Plan zur Sanierung zweier der ältesten Gebäude der Universität Bremen genehmigt. Die Investition soll die Einrichtungen modernisieren und gleichzeitig sicherstellen, dass sie den aktuellen Sicherheits- und Nachhaltigkeitsstandards entsprechen. Beide Bauwerke, die aus den frühen Jahren der Universität stammen, werden in den kommenden vier Jahren umfassend renoviert.

Die Mittel fließen vor allem in die Gebäude „Geisteswissenschaften 1“ (GW1) und „Naturwissenschaften 1“ (NW1), zwei zentrale Standorte auf dem Campus. Die Arbeiten umfassen die Beseitigung gefährlicher Stoffe, die Aufrüstung der Brandschutzsysteme sowie die Verbesserung der technischen Infrastruktur. Zudem entstehen moderne Lern- und Arbeitsräume, die auf die heutigen akademischen Anforderungen zugeschnitten sind.

Die Hochschulambulanz der Universität wird an einen zentraleren Standort auf dem Campus verlegt. Es entstehen neue Therapieräume, psychologische Labore sowie Wartebereiche für Erwachsene und Kinder. Die Änderungen sollen die Barrierefreiheit und Effizienz für Patientinnen, Patienten und Mitarbeiter deutlich verbessern.

Der Großteil des Budgets – rund 18,8 Millionen Euro – stammt aus Bundesmitteln im Rahmen der Beschleunigten-Bau-Initiative. Die verbleibenden Kosten übernimmt das Land. Die Sanierungsarbeiten werden schrittweise umgesetzt, um den Universitätsbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen und den Campus gleichzeitig zukunftssicher auszurichten.

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Die Modernisierungsmaßnahmen schaffen sicherere, nachhaltigere und besser ausgestattete Räumlichkeiten für Studierende, Forschende und Mitarbeiter. Bis 2028 erwartet die Universität, ihre Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht zu haben – bei gleichzeitiger Verpflichtung zu einem klimafreundlichen akademischen Umfeld. Das Projekt zählt zu den größten Investitionen in die jüngere Geschichte der Hochschule.

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