28 June 2026, 06:21

Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in bayerischen Pharmastandort Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo hält an Milliardeninvestition in Bayern fest

Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in bayerischen Pharmastandort Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo plant Investitionen von rund einer Milliarde Euro in sein Werk in Pfaffenhofen (Bayern)

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Der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo hat Pläne bekannt gegeben, rund eine Milliarde Euro in seinen Standort in Pfaffenhofen zu investieren. Mit der Erweiterung soll das größte Forschungs- und Produktionszentrum des Unternehmens außerhalb Japans weiter gestärkt werden. Trotz branchenweiter Bedenken bleibt das Unternehmen Deutschland als wichtigem Markt verbunden.

Der Arzneimittelhersteller beabsichtigt, sein Werk in Pfaffenhofen auszubauen – eine der größten Einzelinvestitionen in der Unternehmensgeschichte. Der Standort ist bereits jetzt der bedeutendste Betrieb von Daiichi Sankyo außerhalb Japans.

Benoit Creveau, Deutschland-Chef des Unternehmens, bezeichnete den Entwurf für die Gesundheitsreform als „enttäuschend“. Gleichzeitig betonte er, dass ein Stopp der Ausbaupläne keine Option sei. Andere große Pharmaunternehmen wie Eli Lilly und Boehringer Ingelheim hatten ihre Investitionen in Deutschland aufgrund von Kritik an der Gesundheitspolitik der Regierung bereits reduziert.

Creveau verwies zudem auf die langjährigen Forschungskooperationen in Deutschland, die qualifizierte Fachkräfte sowie zuverlässige Zulieferer als zentrale Gründe für die Fortführung des Projekts. Daiichi Sankyo, Japans zweitgrößter Pharmakonzern, erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa 11,5 Milliarden Euro.

Trotz allgemeiner Vorbehalte in der Branche wird die Milliarde-Euro-Investition wie geplant umgesetzt. Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen des Unternehmens in den deutschen Pharmastandort. Durch die Erweiterung sollen die Produktions- und Forschungskapazitäten in Pfaffenhofen deutlich ausgebaut werden.

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