Dehoga-Präsident fordert rasche Reformen vor der Sommerpause – Krisengipfel entscheidet
Wilhelm RoskothDehoga-Präsident fordert rasche Reformen vor der Sommerpause – Krisengipfel entscheidet
Der Präsident des Dehoga-Gastgewerbeverbands, Schimke, hat die Politik zu raschem Handeln bei zentralen Reformen aufgefordert. Ein Krisengipfel im Kanzleramt gilt nun als entscheidend für Fortschritte vor der Sommerpause.
Schimke warnte vor Vorhaben, die die Kosten für Unternehmen in die Höhe treiben könnten. Dazu zählt der Vorschlag von DGB-Chefin Yasmin Fahimi, betriebliche Rentenmodelle verpflichtend einzuführen, sowie weitere Maßnahmen zur Erhöhung der Lohnnebenkosten. Solche Schritte würden weder das Wachstum ankurbeln noch Arbeitsplätze schaffen, so seine Argumentation.
Trotzdem zeigt sich der Branchenverband optimistisch im Hinblick auf die Ergebnisse des Gipfels. Schimke erwartet, dass die Koalitionsspitzen Reformen vorantreiben – insbesondere beim dringend reformbedürftigen Arbeitszeitgesetz. Gleichzeitig betonte er, dass Gewerkschaften stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft brauchen, was sich am besten durch Pragmatismus und nicht durch Konflikte erreichen lasse.
Die Zeit drängt, mahnt Schimke. Er hofft, dass der Gipfel ein klares Signal für die Einführung einer einheitlichen Wochenarbeitszeit setzt. Ohne entschlossenes Handeln fürchtet er wachsende Bürokratie und finanzielle Belastungen für die Unternehmen.
Der Krisengipfel könnte die Weichen für die Arbeitszeitpolitik und die Lohnnebenkosten stellen. Schimkes Warnungen unterstreichen die möglichen Folgen für Wirtschaft und Beschäftigung. Die nächsten Schritte der Regierung werden zeigen, ob die Reformen vor der Sommerpause noch vorankommen.






