29 April 2026, 22:19

Düsseldorfer Polizei nimmt Zweiradfahrer stärker in den Fokus

Weißes Polizeiauto mit 'Polizei'-Aufschrift auf einer Straße außerhalb der Stadt, umgeben von fließendem Verkehr, Gras und Bäumen auf beiden Seiten.

Düsseldorfer Polizei nimmt Zweiradfahrer stärker in den Fokus

Düsseldorfer Polizei startet Verkehrssicherheitskampagne 2024 mit Fokus auf Zweiräder

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Unter dem Motto "Zweiräder im Blick" hat die Düsseldorfer Polizei ihre diesjährige Verkehrssicherheitskampagne gestartet. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, mehr Verantwortung zu übernehmen, um Unfälle zu reduzieren. Der Schwerpunkt liegt auf Fahrrädern, E-Bikes, Rollern und E-Scootern, deren Bedeutung im Straßenverkehr – sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten – stetig wächst.

Die Aktion ist Teil des langjährigen Programms "Sicher.Mobil.Leben", das 2018 ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen der Kampagne führen die Beamten gezielte Kontrollen und Aufklärungsmaßnahmen durch, um die Sicherheit zu erhöhen. Diesmal wurden 218 Fahrzeuge in städtischen Gebieten und 126 auf Landstraßen überprüft.

In den Städten kontrollierten die Beamten 94 Fahrräder – dabei wurden sechs Verstöße wegen Rotlichtmissachtung, zwölf Fälle von abgelenktem Fahren und 24 Verstöße wegen illegaler Gehwegbenutzung festgestellt. Bei der Überprüfung von 61 E-Scootern und ähnlichen Gefährten erhielt ein Fahrer ein Bußgeld wegen fehlender Pflichtversicherung, zwei weitere wurden beim Fahren mit Ablenkung erwischt. Auf Landstraßen wurden 69 Mofas und Roller angehalten, was zu einer Strafe und vier Verwarnungen führte.

Mit dem Anstieg des Zweiradverkehrs gehen neue Herausforderungen einher. Da immer mehr Fahrer die Straßen nutzen, hat die Polizei präventive Maßnahmen verstärkt – darunter strengere Kontrollen und öffentliche Aufklärung.

Ziel der Kampagne ist es, gefährliches Verhalten einzudämmen und Unfälle zu verhindern. Durch konsequente Regelüberwachung und Sensibilisierung wollen die Behörden die Straßen für alle sicherer machen. Die Kontrollen werden im Rahmen der laufenden Bemühungen fortgesetzt, um besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.

Quelle