Eintracht Braunschweig kämpft mit defensivem Personalmangel vor Saisonstart
Wilhelm RoskothEintracht Braunschweig kämpft mit defensivem Personalmangel vor Saisonstart
Eintracht Braunschweig steht vor defensiven Unsicherheiten zur neuen Saison
Ein Leistungsträger ist verletzt, ein weiterer Spieler hat den Verein verlassen, und ein dritter fällt weiterhin ohne festen Rückkehrtermin aus. Die Vorbereitungen des Teams geraten damit unter Druck, noch bevor das Training nächsten Monat beginnt.
Andi Hoti, Innenverteidiger und Stammspieler der letzten Saison, zog sich eine Bänderverletzung am Knöchel zu, während er für die kosovarische Nationalmannschaft spielte. Er wird mehrere Wochen ausfallen und erst Mitte Juli wieder voll ins Mannschaftstraining einsteigen können. Dieser Rückschlag folgt auf den Abgang von Patrick Nkoh, dessen Vertrag trotz konstanter Defensivleistungen im vergangenen Jahr nicht verlängert wurde.
Auch Fredrik Jäkel, ein weiterer Innenverteidiger, befindet sich noch in der Rehabilitation – ein genauer Zeitplan für seine Rückkehr steht weiterhin aus. Damit bleiben dem Verein als defensive Optionen nur noch Lukas Frenkert, Kevin Ehlers und Louis Breunig. Die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt am 2. Juli mit Leistungstests, gefolgt von einem Trainingslager in Windischgarsten, Österreich, vom 16. bis 23. Juli.
Durch Hotis Verletzung und Nkohs Abgang verfügt Braunschweig zu Saisonbeginn über nur noch wenige erfahrene Abwehrspieler. Jäkels ungewisse Rückkehr verstärkt die Unsicherheit, wer die Defensive anführen wird. Der Klub muss sich nun auf die verbleibenden Kräfte verlassen, während die Vorbereitungsphase bevorsteht.






