Feuerwehren in Deutschland schmieden Bündnis gegen Klimakrise und Extremwetter
Lia JunitzFeuerwehren in Deutschland schmieden Bündnis gegen Klimakrise und Extremwetter
Feuerwehrverbände in Deutschland bündeln Kräfte gegen wachsende Herausforderungen
Führende Organisationen der deutschen Feuerwehrszene haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit durch eine neue strategische Partnerschaft zu vertiefen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Belastungen für den Zivilschutz – ausgelöst durch den Klimawandel, Extremwetterlagen und sich verändernde Sicherheitsrisiken.
Wie der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) mitteilte, soll die Initiative die Vernetzung mit anderen Feuerwehrorganisationen stärken. Vertreter des vfdb – Verein zur Förderung des Deutschen Brandschutzes, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) und des Weltfeuerwehrverbandes (WFVD, früher CTIF) trafen sich, um die Pläne für eine engere Zusammenarbeit konkret zu gestalten. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse betonte, dass die Partnerschaft den Verbänden ermöglichen werde, „gemeinsam im Interesse der Bevölkerung zu handeln“.
Ziel der Vereinbarung ist es, effizientere Strukturen aufzubauen, Ressourcen besser zu bündeln und den fachlichen Austausch zu intensivieren. Zu den drängendsten Problemen zählen rückläufige Zahlen bei den freiwilligen Kräften, knappe Haushalte sowie die Notwendigkeit, sich auf häufigere Extremwetterereignisse einzustellen. Als erster Schritt soll eine langfristige Strategie entwickelt werden, um den Schutz der Bevölkerung in Deutschland auch in den kommenden Jahren zu gewährleisten.
Die erweiterte Zusammenarbeit zielt zudem darauf ab, die Interessenvertretung und Koordination innerhalb des Feuerwehrwesens zu verbessern. Durch die Bewältigung von Herausforderungen wie Klimafolgen und Ressourcenknappheit wollen die Organisationen eine schlagkräftigere Notfallvorsorge sicherstellen. Ein detaillierter Fahrplan wird die nächsten Umsetzungsschritte festlegen.






