Fulda testet digitalen Turbo für Unternehmensgründungen in nur 24 Stunden
Wilhelm RoskothFulda testet digitalen Turbo für Unternehmensgründungen in nur 24 Stunden
Fulda als eine von neun Modellkommunen für vereinfachte Unternehmensgründung ausgewählt
Fulda wurde als eine von neun Pilotstandorten für ein neues Projekt ausgewählt, das die Gründung von Unternehmen erleichtern soll. Die Initiative mit dem Namen „Schnell gründen“ erprobt ein vollständig digitales Verfahren, das die Bearbeitungszeiten auf nur 24 Stunden verkürzt. Lokale Verantwortliche sehen darin einen wichtigen Schritt, um Bürokratie abzubauen und die Gründerszene in der Region zu stärken.
An dem Vorhaben beteiligen sich die Stadt Fulda und die benachbarte Gemeinde Petersberg sowie Landes- und Bundesbehörden. Ziel ist es, Verwaltungsabläufe zu straffen, indem Dienstleistungen online gebündelt, Register effizienter verknüpft und das „Once-Only-Prinzip“ durchgesetzt wird – Unternehmen müssen dann dieselben Angaben nicht mehr mehrfach einreichen.
Mit dem neuen System sollen angehende Unternehmer weniger Hürden bei der Firmengründung überwinden müssen. Digitale Werkzeuge ersetzen Papierkram und bieten klarere sowie schnellere Verfahren. Das Pilotprojekt soll ein Modell schaffen, das später in ganz Hessen eingeführt werden kann, um den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern.
Lokale Politiker begrüßten die Auswahl und nannten sie ein „starkes Signal für die Region“. Durch den Abbau von Bürokratie und beschleunigte Anmeldungen hofft das Projekt, mehr Start-ups zu fördern und die Belastung für Bürger zu verringern.
Der Testlauf in Fulda wird in den kommenden Monaten stattfinden, wobei die Ergebnisse die künftige Politik prägen sollen. Bei Erfolg könnte das digitale System zum Standard in Hessen werden – mit schnelleren Genehmigungen und weniger Formularen für Gründer. Das Projekt passt zudem in die größeren Bestrebungen, das Land unternehmerfreundlicher zu gestalten.






