01 May 2026, 02:24

Gary Lineker wechselt für die WM von der BBC zu Netflix – und löst damit Spekulationen aus

Ein Fußballspiel in einem Stadion mit Spielern auf dem Feld und Zuschauern im Hintergrund, einschließlich eines Kameramannes, der eine Live-Übertragung anzeigt.

Gary Lineker wechselt für die WM von der BBC zu Netflix – und löst damit Spekulationen aus

Gary Lineker wird diesen Sommer eine tägliche WM-Sendung auf Netflix moderieren. Die Show des ehemaligen englischen Nationalspielers, "The Rest is Football", wurde vom Streamingdienst für 14 Millionen Pfund erworben. Gleichzeitig bestätigte die BBC, dass Lineker während des Turniers nicht aus den Studios in Salford arbeiten wird.

Linekers Netflix-Show wird an jedem Spieltag der Weltmeisterschaft ausgestrahlt und von den Co-Moderatoren Alex Aljoe und Rob Jones begleitet. Das im Podcast-Stil gestaltete Programm ist Teil eines Großdeals, mit dem Netflix sein Sportangebot ausbauen will.

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Die BBC hingegen wird ihre Hauptkommentatoren erst ab dem Viertelfinale in die USA entsenden. Stattdessen wird Lineker gemeinsam mit Alan Shearer und Micah Richards in New York stationiert sein. Dies stellt einen Bruch mit früheren Turnieren dar, bei denen er sonst aus dem BBC-Hauptsitz in Salford berichtet hätte.

Das Verhältnis zwischen Lineker und der BBC ist seit Mai vergangenen Jahres angespannt, als er nach einem Instagram-Post über Zionismus vorübergehend von "Match of the Day" suspendiert wurde. Der Streit führte zu Antisemitismus-Vorwürfen, doch später kehrte er in seine Rolle zurück.

In anderen Nachrichten gab Lineker kürzlich zu, keine Ahnung zu haben, warum José Mourinho seit über einem Jahrzehnt nicht mehr mit ihm spricht. Trotzdem glaubt er, dass der portugiesische Trainer bald das Zepter bei Real Madrid übernehmen könnte. Mourinho wird seit Wochen mit einer Rückkehr ins Bernabéu in Verbindung gebracht.

Während der WM wird Lineker seine Zeit zwischen der täglichen Netflix-Sendung und eingeschränkten Verpflichtungen für die BBC aufteilen. Seine Präsenz in New York statt in Salford spiegelt eine Veränderung in der Turnierberichterstattung des Senders wider. Die Entscheidung der BBC, ihre Experten erst in den späteren Phasen in die USA zu schicken, deutet zudem auf einen kostensensibleren Ansatz hin.

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