29 April 2026, 05:11

Giffey warnt: Spritpreise bleiben trotz Steuersenkung hoch

Eine Liniengrafik mit der Bezeichnung "Tankpreise in den Vereinigten Staaten" auf einem weißen Hintergrund zeigt zwei Linien, die die Tankpreise in jedem Bundesstaat darstellen, wobei eine blaue Linie einen Rückgang und eine grüne Linie einen Anstieg über die Zeit hinweg anzeigt.

Giffey warnt: Spritpreise bleiben trotz Steuersenkung hoch

Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat gewarnt, dass die geplante Senkung der Kraftstoffsteuer durch die Bundesregierung Autofahrern kaum Entlastung bringen könnte. Ab dem 1. Mai soll die Maßnahme die Steuern für zwei Monate um 16,7 Cent pro Liter senken. Doch Giffey zweifelt daran, dass die Mineralölkonzerne diese Ersparnis an die Verbraucher an der Zapfsäule weitergeben werden.

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Die Treibstoffsubvention war von der Regierungskoalition beschlossen worden und wird den Staat rund 1,6 Milliarden Euro kosten. Trotz dieser Anstrengung bleibt Giffey skeptisch, ob sich die Preise tatsächlich spürbar verringern werden. Sie warf den Ölunternehmen vor, die Krise auszunutzen, indem sie die Kosten erhöhen, während Haushalte und Betriebe unter finanzieller Belastung leiden.

Statt auf Steuersenkungen zu setzen, fordert Giffey strengere Kontrollen. Sie schlug vor, Preisobergrenzen einzuführen – ähnlich wie in Polen, Belgien und Luxemburg. Diese Deckel würden sich an den Produktionskosten, Vertriebskosten und Steuern orientieren und so für fairere Preise sorgen.

Ihre Kritik richtet sich auch gegen die Gewinnmargen der Ölindustrie. Giffey argumentiert, dass die Unternehmen ohne stärkere Regulierung die Steuersenkung einfach einstecken könnten, statt die Preise für die Autofahrer zu senken.

Die Steuerermäßigung tritt am 1. Mai in Kraft und gilt für zwei Monate. Falls die Mineralölkonzerne die Ersparnis behalten, könnten die Verbraucher kaum einen Vorteil davon haben. Giffeys Forderung nach Preisdeckeln deutet darauf hin, dass die Diskussion über die Entlastung bei den Spritkosten weitergehen wird.

Quelle