10 June 2026, 20:19

Grüne prüfen Verbindungen zwischen christlichen Fundamentalisten und Rechtsextremen

"Totalitarische Tendenzen": Konservative Christen verteidigen sich gegen Grünen-Anfrage

Grüne prüfen Verbindungen zwischen christlichen Fundamentalisten und Rechtsextremen

Die öffentlichen Rundfunkanstalten ARD und ZDF haben kürzlich Dokumentationen ausgestrahlt, in denen konservative Christen kritisch dargestellt werden. Die Berichte haben eine Debatte über die mediale Darstellung religiöser Gruppen entfacht. Gleichzeitig hat die politische Überprüfung solcher Gemeinschaften an Fahrt aufgenommen.

Die Grünen nehmen dabei eine führende Rolle ein und untersuchen mögliche Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und rechtsextremen Strömungen. In einer schriftlichen Anfrage an die Bundesregierung fragten sie nach Kontakten zwischen fundamentalistischen christlichen Influencern und rechtsextremen Akteuren, Netzwerken oder Parteien wie der AfD. Zudem verlangten sie Angaben zur Größe, Struktur und Gefahrenlage dieser Milieus.

Namentlich genannt werden in der Anfrage Personen wie Leonard Jäger und Tobias Riemenschneider sowie Organisationen wie die Alliance Defending Freedom International und der Bundesverband Lebensrecht. Jäger kritisierte die Anfrage als Versuch, christlich-konservative Stimmen zum Schweigen zu bringen. Riemenschneider wirft den Initiatoren vor, damit lang etablierte christliche Überzeugungen stigmatisieren und kriminalisieren zu wollen.

Alexandra Linder, Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, teilt diese Bedenken. Sie sieht in der Anfrage einen Angriff, um den Einfluss von Lebensschützern und Christen im öffentlichen Raum zu schwächen. Die Grünen haben zudem politische Maßnahmen vorgeschlagen, um Online-Inhalte mit Bezug zu christlich motiviertem Extremismus zu löschen.

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Die parlamentarische Anfrage und die Medienberichte haben die Diskussion über die Verbindungen zwischen christlichem Fundamentalismus und rechtsextremer Politik neu belebt. Die genannten Personen und Gruppen stehen nun unter verstärkter Beobachtung. Die Auseinandersetzung um Meinungsfreiheit und politischen Einfluss bleibt weiter in Bewegung.

Quelle