06 April 2026, 20:20

Hallescher FC bricht fast alle Kontakte zu RB Leipzig ab – ein historischer Boykott

Ein professioneller Fußballspieler in einem roten Trikot schießt einen Ball auf einem Rasenfeld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, in der Nähe einer Tafel mit der Aufschrift "RB Leipzig."

Hallescher FC bricht fast alle Kontakte zu RB Leipzig ab – ein historischer Boykott

Hallescher FC macht Fußballgeschichte mit fast komplettem Abbruch der sportlichen Beziehungen zu RB Leipzig

Der Hallesche FC (HFC) hat im deutschen Fußball Geschichte geschrieben, indem er nahezu alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig abgebrochen hat. Die Entscheidung folgt einer Mitgliederversammlung, die den Verein klar von den Fußballstrukturen von Red Bull distanzieren soll. Noch nie zuvor hat ein deutscher Klub einen solchen umfassenden Boykott gegen einen anderen Profiverein verhängt.

Die Maßnahme verbietet künftig alle Freundschaftsspiele, Testspiele und Turniere zwischen dem HFC und RB Leipzig. Selbst die Jugend- und Frauenteams des HFC dürfen fortan nicht mehr gegen ihre Leipziger Pendants antreten. Bisher hatte der HFC in extremen Wetterlagen gelegentlich die Trainingsanlagen von RB Leipzig genutzt – auch diese Option entfällt nun.

Die Mitgliederversammlung beschloss die Resolution, um eine "klare und konsequente Distanzierung" von Red Bulls Fußballengagement durchzusetzen. Zwar bleiben Spieler- und Personaltransfers aus dem RB-Leipzig-System zum HFC weiterhin möglich, doch alle anderen Kooperationen – einschließlich gemeinsamer Jugendliga-Turniere – sind nun untersagt.

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Mehrere ehemalige RB-Leipzig-Akteure spielen oder arbeiten bereits für den HFC. Dennoch gilt die neue Richtlinie für sämtliche Mannschaften unter dem Dach des Vereins, unabhängig von Alter oder Geschlecht.

Der Boykott stellt den ersten vollständigen sportlichen Ausschluss dieser Art im deutschen Fußball dar. Der HFC wird mit RB Leipzig künftig in keiner wettkampfbezogenen oder kooperativen Funktion mehr zusammenarbeiten – mit Ausnahme von Spieler- und Personaltransfers. Die Entscheidung unterstreicht eine kompromisslose Haltung gegen den Einfluss von Red Bull im Fußball.

Quelle