"Hütten für Halle": Wie alte Betonrohre zu gemütlichen Treffpunkten werden
Michael Textor"Hütten für Halle": Wie alte Betonrohre zu gemütlichen Treffpunkten werden
"Hütten für Halle": Crowdfunding-Kampagne sammelt für wetterfeste Sitzgelegenheiten im Freien
Eine neue Crowdfunding-Kampagne in Halle sammelt Geld für den Bau überdachter Außenbereiche, die Jugendlichen und Erwachsenen als Treffpunkte dienen sollen. Unter dem Namen Hütten für Halle wird das Projekt Betondrainagerohre in wetterfeste Sitzbereiche verwandeln. Der erste Pilotstandort ist in der Nähe des Thüringer Bahnhofs geplant.
Die Bürgerstiftung Halle hat die Initiative ins Leben gerufen, um kostenlose und frei zugängliche Begegnungsstätten zu schaffen. Jede dieser Sitzröhren wird mit Holzsitzbänken und Tischen ausgestattet. Zudem sollen die Konstruktionen mit begrünten Dächern aus Sukkulenten versehen werden.
Das Fundraising-Ziel von 3.000 Euro deckt Transport, Montage und Innenausbau ab. Bei Erfolg könnte das Projekt die Lebensqualität vor Ort spürbar verbessern. Anders als in Cafés oder Bars fallen hier keine Eintrittsgelder oder Konsumzwang an.
Die Initiator:innen hoffen, dass die erste Sitzröhre als Vorbild für weitere Standorte in der Stadt dient. Das Design macht aus alten Abflussrohren langlebige, wetterfeste Aufenthaltsorte. Die gesammelten Mittel verwandeln ungenutzte Materialien in Gemeinschaftsräume – eine kostengünstige Lösung, um geschützte Sitzmöglichkeiten für Anwohner:innen zu schaffen. Gelingt das Pilotprojekt, könnten ähnliche Sitzröhren bald in anderen Stadtteilen entstehen.






