Hyundai bleibt trotz Rückgangs stärkste asiatische Automarke in Deutschland
Wilhelm RoskothHyundai bleibt trotz Rückgangs stärkste asiatische Automarke in Deutschland
Hyundai verzeichnete 2025 einen leichten Rückgang der Verkäufe in Deutschland, bleibt aber weiterhin die stärkste asiatische Automarke im Land. Das Unternehmen setzte dort rund 94.000 Fahrzeuge ab – ein Minus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses Rückgangs treibt der Konzern seine Pläne voran, das Angebot an Elektrofahrzeugen in Europa auszubauen.
Europaweit blieben die Neuzulassungen von Hyundai-Pkw im Jahr 2025 stabil, wobei der Marktanteil bei Privatkunden bei 4,7 Prozent lag. In Deutschland erreichte die Marke einen Anteil von 3,3 Prozent und liegt damit vor anderen asiatischen Wettbewerbern. Allerdings gingen die Eigenzulassungen – also Fahrzeuge, die Hyundai selbst anmeldet – auf etwa 30 Prozent der Gesamtverkäufe in Deutschland zurück und setzten damit den Abwärtstrend fort.
Aktuell hält Hyundai einen überdurchschnittlichen Anteil am deutschen Markt für voll-elektrische Fahrzeuge. Um diese Position zu festigen, wird das Unternehmen bis 2027 fünf neue Elektromodelle für Europa auf den Markt bringen. Diese konzentrieren sich auf die Segmente B (Kleinwagen) und C (Kompaktklasse), wobei die ersten Markteinführungen in den nächsten 18 Monaten erwartet werden. Die Marke rechnet ab 2027 mit einem Verkaufsschub durch diese Modelle.
Obwohl chinesische Konkurrenten wie SAIC und BYD an Boden gewinnen, sieht Hyundai in ihnen keine unmittelbare Bedrohung. Insgesamt verkaufte das Unternehmen 2025 mehr als 603.000 Fahrzeuge, einschließlich der Märkte in der Türkei und Osteuropa.
Hyundais Strategie zielt darauf ab, die Palette an Elektrofahrzeugen auszubauen, um in Europa wieder an Fahrt aufzunehmen. Die fünf neuen Modelle, die bis 2027 erscheinen sollen, sollen den Marktanteil in wichtigen Segmenten steigern. Mit einer soliden Position in Deutschland und einer starken Performance im Privatkundengeschäft bereitet sich die Marke auf Wachstum in den kommenden Jahren vor.






