ICE nach seltsamem Geruch in Trechtingshausen evakuiert – zwei Verletzte
Wilhelm RoskothICE nach seltsamem Geruch in Trechtingshausen evakuiert – zwei Verletzte
Ein mit hoher Geschwindigkeit fahrender ICE in Richtung Köln wurde in Trechtingshausen evakuiert, nachdem Reisende einen seltsamen Geruch gemeldet hatten. Bei dem Vorfall mussten alle 177 Menschen an Bord den Zug verlassen, während Rettungskräfte die Ursache klärten.
Alarm wurde ausgelöst, als sich ein verdächtiger Geruch in einem der Wagen ausbreitete. Aus Sorge um die Sicherheit hielt der Zug planmäßig nicht in Trechtingshausen, wo die Türen geöffnet wurden, um den betroffenen Bereich zu lüften. Zwei Personen benötigten medizinische Hilfe – ein Zugbegleiter kollabierte, ein weiterer Fahrgast erlitt einen Panikanfall.
Feuerwehr, Polizei und Bahnmitarbeiter durchsuchten den Zug und entdeckten eine unbekannte Flüssigkeit. Trotz umfangreicher Kontrollen blieb die Quelle des Geruchs unklar. Die technischen Systeme des Zuges wurden überprüft, zeigten jedoch keine Mängel, sodass die Fahrt ohne Passagiere fortgesetzt werden konnte.
Ersatzbusse wurden organisiert, um die gestrandeten Reisenden zu ihren Zielen zu bringen. Die Behörden ermitteln weiterhin zur Art der Flüssigkeit und dem Ursprung des Geruchs. Der Zug verließ die Station später leer, nachdem er als technisch einwandfrei eingestuft worden war. Die Untersuchungen zur unbekannten Substanz dauern noch an. Die Fahrgäste erreichten ihre Endhaltestellen mit Ersatzverkehr, den der Bahnbetreiber bereitstellte.






