26 June 2026, 08:16

Koblenz setzt mit Millionenprojekten und Führungswechsel neue Akzente

Stadtrat von Koblenz genehmigt Millionen-Projekte und wählt neuen Bürgermeister

Koblenz setzt mit Millionenprojekten und Führungswechsel neue Akzente

Der Stadtrat von Koblenz hat mehrere große Projekte und Personalentscheidungen beschlossen. Dazu zählen neue Infrastrukturvorhaben, Haushaltsmittel und Führungswechsel – Weichenstellungen, die die Zukunft der Stadt maßgeblich prägen werden.

Grünes Licht gab es für den Weiterbau der neuen Feuerwehrwache in Horchheim, deren Kosten auf rund 7,8 Millionen Euro veranschlagt werden. Zudem wurden weitere Vorhaben auf den Weg gebracht: drei multifunktionale Bürgerhäuser, energetische Sanierungen sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Im Sportpark Oberwerth entsteht außerdem ein neues Mehrzweckgebäude.

Ebenfalls beschlossen wurden die Pläne für ein neues Dorfzentrum in Bubenheim sowie die Ausweitung von Tempo-30-Zonen in der Emser Straße, der Rizzastraße und der Lennéstraße. Für die Sanierung des Stadttheaters stellte der Rat zusätzliche eine Million Euro bereit, sodass das Gesamtbudget nun bei 45,6 Millionen Euro liegt. Die Wiedereröffnung des Theaters verzögert sich jedoch bis Februar 2027.

Aus einem bundesweiten Sonderprogramm für Infrastruktur fließen Koblenz 89 Millionen Euro zu, um die Projekte zu unterstützen. Gleichzeitig sagen aktualisierte Bevölkerungsprognosen voraus, dass die Einwohnerzahl bis 2040 auf etwa 112.000 sinken wird.

Auch in der Stadtspitze gibt es Veränderungen: Dr. Dagmar Kranz wurde zur ersten hauptamtlichen Beigeordneten Koblenz’ ernannt. Sie übernimmt am 1. Juli 2026 das Amt der Oberbürgermeisterin von Ulrike Mohrs, die nach acht Jahren zurücktritt.

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Die Beschlüsse des Rates werden die Infrastruktur und Verwaltung Koblenz’ nachhaltig prägen. Mit den bewilligten Mitteln können die neue Feuerwehrwache, die Gemeinschaftsprojekte und die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen nun umgesetzt werden. In Dr. Kranz’ kommender Amtszeit wird es darauf ankommen, diese Vorhaben voranzutreiben – während sich die Stadt auf demografische Veränderungen einstellt.

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