Luke Littler kehrt nach Berlin zurück – trotz Buhrufe und Ablehnung
Wilhelm RoskothLuke Littler kehrt nach Berlin zurück – trotz Buhrufe und Ablehnung
Luke Littler kehrt an diesem Donnerstag nach Deutschland zurück – zur Premier League Darts in Berlin. Das Turnier markiert den achten Abend der Saison 2026, bei dem er auf Stephen Bunting trifft, und das vor einem Publikum, das ihm in der Vergangenheit wenig Wohlwollen entgegengebracht hat.
Littler hat offen über seine Abneigung gesprochen, in Deutschland zu spielen, was er auf die feindselige Stimmung zurückführt. 2023 erreichte er zwar das Halbfinale des German Darts Grand Prix, unterlag dort jedoch Gian van Veen – begleitet von lautstarkem Buhrufen. Ähnliche Reaktionen erlebte er auch in anderen Partien, etwa im Duell gegen Peter Wright, als sich die Zuschauer erneut gegen ihn stellten.
Sein Kollege Mark Webster, ebenfalls Dartprofi, glaubt, dass Littler die negative Atmosphäre sogar zu seinem Vorteil nutzen könnte. Webster gibt zwar zu, dass der junge Spieler in Deutschland nicht zum Publikumsliebling gehört, doch er könnte die Ablehnung als Ansporn nehmen. Littler selbst geht die Herausforderung jedenfalls nicht aus dem Weg – sein Ziel ist der dritte Nightly-Game-Sieg der Saison.
Trotz der Rückschläge in der Vergangenheit bleibt Littler entschlossen. Sein Auftritt in Berlin wird zeigen, ob es ihm gelingt, die Energie des Publikums für sich zu nutzen. Das Match ist ein weiterer Versuch, die ablehnende Haltung der deutschen Fans zu überwinden. Ein Sieg würde nicht nur seinen dritten Nightly-Game-Erfolg in diesem Jahr bedeuten, sondern auch seine Position in der Premier League 2026 festigen. Zudem könnte das Ergebnis beeinflussen, wie ihn die deutschen Zuschauer bei künftigen Turnieren wahrnehmen.






