Mehringplatz nach 7-Millionen-Sanierung: Warum alles beim Alten blieb
Michael TextorMehringplatz nach 7-Millionen-Sanierung: Warum alles beim Alten blieb
Mehringplatz wurde bis 2022 für über 7 Millionen Euro umfassend saniert – doch sichtbare Verbesserungen blieben aus. Nun soll eine öffentliche Diskussion die anhaltenden Probleme und die Zukunft des Kiezes thematisieren.
Die Sanierungsmaßnahmen wurden aus dem Aktionsfonds des Bundesprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert. Seit 2023 unterstützt eine eigens eingesetzte Quartiersmanagerin die Entwicklung des Gebiets.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird die aktuelle Situation analysiert. Uwe Rada (Redakteur für Stadtentwicklung) und Rainer Rutz (Innenpolitik-Redakteur) übernehmen die Moderation. Zu den Teilnehmenden zählen Katrin Schmidberger (wohnen- und mietpolitische Sprecherin der Grünen), Sevim Aydın (wohnen- und mietpolitische Sprecherin der SPD), Kerstin Wolter (Landesvorsitzende der Linken) sowie Markus Liske**, Autor, Journalist und langjähriger Bewohner des Mehringplatzes.
Ziel der Veranstaltung ist es, zu ergründen, warum die umfangreichen Investitionen bisher kaum spürbare Veränderungen bewirkt haben. Mit Vertretern aus lokaler Politik und Zivilgesellschaft sollen Impulse für künftige Entscheidungen zur Entwicklung des Mehringplatzes gewonnen werden.






