30 April 2026, 16:42

"Nie wieder!": Eine Hamburgerin wagt sich in die Höhen des Doms – und bereut es

Eine Achterbahn auf dem Höhepunkt eines Hügels unter einem bewölkten Himmel, umgeben von Stützkonstruktionen.

"Nie wieder!": Eine Hamburgerin wagt sich in die Höhen des Doms – und bereut es

Seit 26 Jahren lebt eine Anwohnerin in der Nähe des Heiligengeistfelds in Hamburg, wo dreimal im Jahr der Hamburger Dom stattfindet. Die Veranstaltung ist lauter und spektakulärer geworden, die Fahrgeschäfte immer extremer – und mittlerweile hallen selbst die Schreie der Adrenalinjunkies jeden Abend bis in ihr Wohnzimmer.

Die Idee, eines der atemberaubenden Attraktionen auszuprobieren, kam nicht von ihr selbst. Stattdessen überredeten sie zwei Freunde, in eine "Aussichtsgondel" zu steigen, die sich 70 Meter in die Höhe erhebt. Die Kabine drehte sich nicht, und es gab genug Haltemöglichkeiten – doch das Erlebnis war trotzdem beunruhigend.

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Vor dem Einsteigen vereinbarten sie eine Regel: Wer mit ihr hinauffuhr, musste auch wieder mit ihr hinunter. Nach dem Aufstieg stand ihr Urteil fest: "Einmal war genug – nie wieder!"

Im Laufe der Jahre sind die Fahrgeschäfte des Doms immer waghalsiger geworden, stoßen an Grenzen, die früher undenkbar waren. Manche Abende steht die Anwohnerin auf ihrem Balkon und ist versucht, den Fahrgästen unten Warnrufe über die Risiken zuzurufen, die sie eingehen. Eine ihrer Freundinnen jedoch bleibt eine begeisterte Fanin des Hamburger Doms und seines Spektakels.

Die Attraktionen des Volksfests ziehen nach wie vor Scharen von Besuchern an – doch nicht alle teilen die Begeisterung. Für die langjährige Nachbarin sind der Lärm und die Gefahren der Fahrgeschäfte längst nicht mehr zu ignorieren. Ihr kurzes Abenteuer in der Aussichtsplattform hat ihr eines bestätigt: Von nun an wird sie beide Füße fest auf dem Boden lassen.

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