29 March 2026, 20:23

Premiere in Deutschland: Migranten aus Ostblockstaaten vernetzen sich erstmals bundesweit

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol mit einer Karte, die geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Premiere in Deutschland: Migranten aus Ostblockstaaten vernetzen sich erstmals bundesweit

Erstmalige Begegnung: Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten tauschen sich in Deutschland aus

Vom 6. bis 8. August veranstaltete die BUNT-Stiftung ein bundesweites Treffen, das erstmals Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten im Rahmen der neuen Initiative p(ost) berlin zusammenbrachte. Das Projekt wird vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Organisationen stellten ihre Arbeit vor – von Integrationsförderung über kulturellen Austausch bis hin zum Gemeinschaftsaufbau innerhalb dieser Migrantengruppen.

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Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen persönliche Vernetzung und der Austausch zwischen Menschen mit Wurzeln in Osteuropa. Zu den Teilnehmenden zählten unter anderem das Deutsch-Kasachische Gesellschaft e.V., das seit 1997 die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland pflegt, sowie das Kollektiv Nash Berlin, eine Gruppe ukrainischer Kulturschaffender, die eng mit dem Verein Mriya zusammenarbeitet.

Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern e.V., hielt einen Vortrag über die Stärkung von Migrantengemeinschaften. Zudem wurde die Arbeit des Frauenpower Ukrainische Frauen Integrationsverein in Sachsen-Anhalt e.V. vorgestellt, der ukrainische Frauen bei der Eingliederung in die deutsche Gesellschaft unterstützt. Der Kinder- und Jugendverband JunOst wiederum begleitet junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund.

Die BUNT-Stiftung selbst bietet Sprach- und Kulturkurse an, die speziell auf Migrantinnen und Migranten, Unternehmen sowie deren Beschäftigte zugeschnitten sind – mit einem besonderen Fokus auf Frauen, Kinder und Familien. Die Konferenz bot den teilnehmenden Organisationen eine Plattform, um Ideen und Strategien auszutauschen.

In Deutschland gibt es rund 750.000 eingetragene Vereine, von denen viele finanzielle Mittel verwalten, rechtliche Angelegenheiten regeln und Haftungsrisiken für ihre Mitglieder mindern. Dieses Netzwerk spielt eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Migrantengemeinschaften im ganzen Land.

Ziel der Initiative p(ost) berlin ist es, nachhaltige Verbindungen zwischen Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten zu knüpfen. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Organisationen soll die Integration gefördert und das interkulturelle Verständnis vertieft werden. Mit dem Fortschreiten des Programms sind weitere Treffen und Kooperationen geplant.

Quelle