Prozess um Sozialbetrug und Lohnvorenthaltung beginnt in Freiburg
Am 30. März beginnt vor dem Landgericht Freiburg der Prozess gegen einen 49-jährigen Mann
Der Angeklagte soll zwischen März 2020 und November 2021 Arbeiter beschäftigt haben, ohne sie bei der Sozialversicherung anzumelden. Dadurch seien Sozialabgaben in Höhe von rund 188.000 Euro vorenthalten worden. Zudem wird ihm vorgeworfen, in derselben Zeit mehrfach Löhne einbehalten und veruntreut zu haben.
Ihm wird außerdem Subventionsbetrug zur Last gelegt, nachdem er durch falsche Angaben etwa 60.000 Euro an Corona-Hilfsgeldern erschlichen haben soll. Aus den verfügbaren Unterlagen gehen keine früheren gerichtlichen Maßnahmen gegen den Beschuldigten hervor.
Im Verlauf des Verfahrens werden die Vorwürfe detailliert geprüft, wobei die Staatsanwaltschaft Beweise für finanzielle Vergehen über einen Zeitraum von fast zwei Jahren vorlegen wird. Im Mittelpunkt des Falls stehen nicht gezahlte Sozialabgaben, Lohnvorenthaltung sowie betrügerische Subventionsanträge. Das Urteil wird entscheiden, ob der Angeklagte die beanstandeten Summen zurückerstatten und mit weiteren Strafen rechnen muss. Der Prozessbeginn ist für März 2026 angesetzt.






