Sachsen-Anhalt setzt auf neuen Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur
Michael TextorSachsen-Anhalt setzt auf neuen Klimaschutz-Beirat für nachhaltige Infrastruktur
Neu eingesetzter Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz berät ab kommendem Jahr die Landesregierung Sachsen-Anhalts zu nachhaltiger Entwicklung
Ab Juli 2026 wird ein neu berufener Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz die Landesregierung Sachsen-Anhalts in Fragen der nachhaltigen Entwicklung begleiten. Das Gremium, das seine Arbeit am 1. Juli 2026 aufnimmt, hat bereits zentrale Empfehlungen zur Infrastrukturförderung vorgelegt. Im Fokus stehen dabei Energiepolitik, Klimaschutzmaßnahmen sowie die langfristige wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Landes.
Kürzlich überreichte der Beirat dem Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt, Prof. Dr. Armin Willingmann, ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG). Die Handlungsempfehlungen stützen sich auf den Klimaschutz-Fachplan des Landes sowie auf Erkenntnisse des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses.
Zu den priorisierten Investitionsbereichen zählen moderne Energie- und Wärmesysteme, der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffwirtschaft sowie ein emissionsarmer öffentlicher Nahverkehr. Besonders betont der Beirat klimaresiliente Bauweisen als zentrales Anliegen. Ziel ist es, die Infrastruktur langfristig leistungsstark, unabhängig und sicher zu gestalten.
Über technische Modernisierungen hinaus hebt das Gremium die Vorteile einer Verknüpfung von Infrastrukturausbau mit Innovation, Energiesouveränität und Klimaschutz hervor. Die Wissenschaftler:innen sicherten zu, die Umsetzung des Sondervermögens kontinuierlich fachlich zu begleiten, um maximale Wirkung zu entfalten und nachhaltige regionale Wertschöpfung zu schaffen.
Die Arbeit des Beirats wird maßgeblich die klimapolitische Ausrichtung und die Nachhaltigkeitsstrategie Sachsen-Anhalts prägen. Die Empfehlungen zielen darauf ab, die Versorgungssicherheit zu stärken und gleichzeitig lokale Wirtschaftsimpulse zu setzen. Die Landesregierung verfügt damit über eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für künftige Infrastrukturinvestitionen.






