Schleswig-Holstein fördert klimafreundliche Wärme ohne fossile Brennstoffe bis 2040
Wilhelm RoskothFörderung für den Wärmetransitionsprozess in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein fördert klimafreundliche Wärme ohne fossile Brennstoffe bis 2040
Schleswig-Holstein fördert Umstieg von fossiler Wärme auf klimafreundliche Alternativen
Schleswig-Holstein hat ein neues Förderprogramm aufgelegt, um Städten und Stadtteilen den Wechsel von fossilen Heizsystemen zu grüneren Alternativen zu erleichtern. Umweltminister Tobias Goldschmidt stellte die Initiative vor, die sich gezielt an Gebiete richtet, in denen keine Fernwärmenetze verfügbar sind. Der Schritt ist Teil des Plans des Landes, bis 2040 klimaneutral zu werden.
Die Förderung umfasst Beratungsleistungen sowie praktische Maßnahmen für Gemeinden ohne Anschluss an die Fernwärme. Antragsberechtigt sind Kommunen, kommunale Versorgungsbetriebe und Zweckverbände. Minister Goldschmidt betonte, dass individuelle Entscheidungen in diesen Bereichen eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung der globalen Erwärmung spielen.
Projekte wie die Erweiterung in Bad Segeberg sind bereits in vollem Gange, während bundesweit Wärmepumpen immer beliebter werden. Die Landesinitiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, um fossile Brennstoffe in Heizsystemen schrittweise abzuschaffen. Goldschmidt verwies zudem auf die langfristigen finanziellen Vorteile einer Umstellung auf grüne Heiztechnologien – neben den ökologischen Benefits.
Die neuen Richtlinien treten sofort in Kraft und bieten finanzielle Unterstützung für Gemeinden, die Alternativen zur Fernwärme erkunden. Ziel der Maßnahme ist es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und Schleswig-Holstein näher an seine Klimaziele für 2040 heranzuführen. Noch liegen keine konkreten Zahlen vor, wie viele Haushalte oder Gemeinden derzeit ohne Fernwärmeanschluss auskommen müssen.