10 June 2026, 16:22

SPD-Spitzenkandidat Krach plant Solidaritätszuschlag für Superreiche bis 2030

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

SPD-Spitzenkandidat Krach plant Solidaritätszuschlag für Superreiche bis 2030

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat ein ehrgeiziges Steuerkonzept vorgelegt. Er schlägt eine neue Abgabe für Spitzenverdiener vor, um soziale Reformen zu finanzieren und die Belastung für Haushalte in prekären Verhältnissen zu verringern. Das Vorhaben zielt darauf ab, die wachsende Ungleichheit in Deutschland zu bekämpfen.

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Krachs Plan sieht einen „Zukunfts-Solidaritätszuschlag“ von fünf Prozent auf Einkommen über 300.000 Euro vor. Bei verheirateten Paaren läge die Grenze bei 500.000 Euro. Die Abgabe soll bis 2030 gelten, wobei sämtliche Einnahmen in Bildung und Familienförderung fließen würden.

Er argumentiert, dass die Maßnahme Spielraum für breitere Steuerentlastungen schaffen würde. Gleichzeitig solle sie die öffentliche Unterstützung für anstehende Sozialreformen stärken. Als zentralen Grund für die Steuer nannte Krach die steigende Zahl extrem vermögender Personen.

In einer Stellungnahme kritisierte er geplante Sparmaßnahmen, die besonders schutzbedürftige Gruppen unverhältnismäßig belasten. Die SPD forderte er auf, Alleinerziehende, Rentner, pflegende Angehörige, Auszubildende und Studierende vor Kürzungen zu bewahren.

Die geplante Abgabe richtet sich gezielt an Gutverdiener und soll Bildungs- und Familienleistungen finanzieren. Sie ist bis 2030 befristet. Krachs Konzept sucht einen Ausgleich zwischen Haushaltsdisziplin und gezielter Unterstützung für diejenigen, die sie am dringendsten benötigen.

Quelle