09 June 2026, 16:19

Stuttgart 21 drohen weitere Verzögerungen bis 2031 – Özdemir fordert Klarheit von der Bahn

Eisenbahn unter Druck - Was Özdemir bezüglich Stuttgart 21 fordert

Stuttgart 21 drohen weitere Verzögerungen bis 2031 – Özdemir fordert Klarheit von der Bahn

Das Stuttgarter Bahnprojekt Stuttgart 21 steht vor weiteren Verzögerungen – aktuellen Berichten zufolge könnte der neue Durchgangsbahnhof erst Ende 2031 in Betrieb gehen. Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir hat von der Deutschen Bahn klare Aussagen gefordert und vor schweren Konsequenzen gewarnt, falls sich die Meldungen bestätigen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Vorhaben, das neue Bahnhöfe, Gleise, Tunnel sowie einen unterirdischen Hauptknoten umfasst, leidet seit Jahren unter Rückschlägen. Die einst für Ende 2026 geplante Teilinbetriebnahme des Tiefbahnhofs wurde bereits gestrichen. Die Digitalisierung des Bahnknotens hat die Komplexität zusätzlich erhöht und die Kosten auf rund 11,3 Milliarden Euro getrieben – weit über die ursprünglich vereinbarten 4,5 Milliarden Euro.

Özdemir verlangt von der Deutschen Bahn verlässliche Daten und verbindliche Fertigstellungstermine. Zudem bestehe er auf ein klares Bekenntnis zur vollständigen Digitalisierung des Stuttgarter Bahnknotens. Andernfalls drohten die Verzögerungen „katastrophale Folgen“ für die Region und die Fahrgäste, so der Ministerpräsident.

Laut dem Finanzierungsvertrag von 2009 wurden die Kosten bis zu 4,5 Milliarden Euro gemeinsam getragen – alle weiteren Ausgaben trägt die Deutsche Bahn nun allein. Die jüngsten Berichte verschieben die Fertigstellung auf Ende 2031, Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan. Die Bahn muss nun die Zeitpläne und die Finanzierung bestätigen, während Özdemir auf Transparenz pocht. Weitere Verzögerungen könnten den Schienenverkehr in Baden-Württemberg erheblich beeinträchtigen.

Quelle