Uli Hoeneß warnt vor Kollaps der Ampelkoalition und AfD-Machtübernahme
Michael TextorUli Hoeneß warnt vor Kollaps der Ampelkoalition und AfD-Machtübernahme
Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat die deutsche Regierungscoalition scharf kritisiert und vor schweren Folgen gewarnt, falls die Ampelkoalition scheitert. Seine Äußerungen richten sich insbesondere gegen die SPD, der er vorwirft, die politische Krise zu vertiefen und damit einen Aufstieg der rechtsextremen AfD zu riskieren.
Hoeneß machte die Sozialdemokraten für einen Großteil der Probleme verantwortlich und bezeichnete die Partei als Hauptursache für die Schwächen der Regierung. Besonders Vizekanzler Lars Klingbeil geriet in die Kritik: Dessen größte Herausforderungen kämen nicht von der oppositionellen CDU, sondern aus den eigenen Reihen, so Hoeneß. Auch der linke Flügel der SPD wurde scharf angegriffen, weil er Fortschritte blockiere und die politische Blockade verschärfe.
Der frühere Fußballfunktionär ging noch weiter und warf der SPD-Co-Vorsitzenden Bärbel Bas vor, nichts zur Stabilisierung der Lage beizutragen. Die SPD-Partner von Kanzler Friedrich Merz hätten ihre letzte Chance auf eine wirksame Regierungsführung nicht erkannt, monierte er. Ohne mehr Zusammenarbeit drohe der Regierung der Kollaps – und ebne damit einer AfD-geführten Regierung den Weg.
Ein solches Szenario wäre für Deutschland ein „absolutes Desaster“, betonte Hoeneß. Seine Aussagen spiegeln die wachsende Verärgerung über die inneren Zerwürfnisse der Koalition und die möglichen Folgen wider, falls nicht bald wieder Einheit hergestellt wird.
Die Warnungen von Hoeneß unterstreichen die tiefen Sorgen um die Stabilität der Regierung und die Rolle der SPD in der Krise. Sollten die aktuellen Spannungen anhalten, deuten seine Prognosen auf ein reales Risiko hin, dass die AfD an die Macht gelangt – ein dramatischer Einschchnitt für die politische Landschaft Deutschlands.






