25 April 2026, 06:28

Versteigerung des Quartier 206 in Berlin scheitert – nur 40 Millionen für 187-Millionen-Immobilie

Plakat, das Berlin, Deutschland bewirbt, zeigt eine Statue, historische Gebäude, einen Turm, Fußgänger, Fahrzeuge auf einer Straße und eine Brücke, mit Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Versteigerung des Quartier 206 in Berlin scheitert – nur 40 Millionen für 187-Millionen-Immobilie

Die Versteigerung des Quartier 206, des Herzstücks der Berliner Friedrichstadt-Passage, ist gescheitert. Ein Richter lehnte das höchste Gebot von 40 Millionen Euro ab – ein Bruchteil des Marktwerts der Immobilie, der auf 187 Millionen Euro geschätzt wird. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und könnte noch angefochten werden.

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Die Friedrichstadt-Passage liegt zwischen dem alten Galeries-Lafayette-Gebäude und dem Quartier 205 an der Friedrichstraße. Trotz der erstklassigen Innenstadtlage stehen große Teile des Komplexes seit Jahren leer.

Bei der Versteigerung wurden lediglich zwei Gebote abgegeben. Das höchste Angebot belief sich auf nur 40 Millionen Euro – ein minimaler Anteil des geschätzten Marktwerts. Das Gericht vertagte die Entscheidung zunächst bis zu diesem Freitag, bevor es das Gebot schließlich vollständig zurückwies.

Interessierte Parteien haben nun zwei Wochen Zeit, beim Landgericht Berlin Widerspruch einzulegen. Bis dahin bleibt die Zukunft des Quartier 206 und der gesamten Friedrichstadt-Passage ungewiss.

Ohne einen gültigen Verkauf dürfte die langjährige Leerstandsphase der Immobilie anhalten. Die gescheiterte Versteigerung lässt das Objekt in einer rechtlichen Grauzone zurück, während potenzielle Käufer ihre nächsten Schritte abwägen. Ob es zu weiteren Verfahren kommt, hängt davon ab, ob in den kommenden Tagen Einsprüche eingelegt werden.

Quelle