VW Financial Services schließt betriebliche Kita Freche Daxe nach sinkender Nachfrage
Lia JunitzVW Financial Services schließt betriebliche Kita Freche Daxe nach sinkender Nachfrage
Volkswagen Financial Services schließt betriebseigene Kita Freche Daxe nach Jahren des Betriebs
Nach einem deutlichen Rückgang der Nachfrage nach betrieblicher Kinderbetreuung unter den Mitarbeitenden stellt Volkswagen Financial Services (VW FS) seine hauseigene Kindertagesstätte Freche Daxe ein. Ab August übernimmt die Stadt Braunschweig die Trägerschaft für den Großteil der Betreuungsgruppen.
Seit 2008 hatte VW FS die Kita vollständig finanziert und der Stadt damit schätzungsweise 14,7 Millionen Euro erspart. Doch wie das Unternehmen 2025 mitteilte, nutzten immer weniger Beschäftigte das Angebot. Daraufhin werden sieben der zehn Betreuungsgruppen nun in kommunale Verantwortung überführt.
Die Stadt wird künftig rund 1,15 Millionen Euro jährlich in den Betrieb der Einrichtung investieren – allerdings handelt es sich dabei nicht um eine Subvention für VW FS. Stattdessen zahlt das Unternehmen etwa 475.000 Euro pro Jahr, um 55 Plätze exklusiv für Kinder seiner Mitarbeitenden zu reservieren.
Die Umstellung könnte auch Auswirkungen auf die Pläne für eine neue Kita im Baugebiet Wenden-West haben. Kinder aus den benachbarten Wohnsiedlungen könnten nun in der bestehenden Einrichtung am Käferweg untergebracht werden, was möglicherweise hohe Baukosten erspart.
Der Wechsel markiert eine Neuausrichtung der Kinderbetreuung: Die Stadt Braunschweig übernimmt eine größere Rolle, während VW FS seine Belegschaft weiterhin durch reservierte Plätze unterstützt. Beide Seiten erwarten von der Lösung finanzielle und organisatorische Vorteile.






