28 March 2026, 18:25

Wie Sprüth Magers die internationale Kunstszene seit Jahrzehnten prägt

Ausstellungsinstallation 'Machtige Verzamelingen' im Museum of Modern Art in Berlin mit einem großen Bildschirm mit Text an der Wand rechts und einem Fenster links sowie der Decke oben.

Wie Sprüth Magers die internationale Kunstszene seit Jahrzehnten prägt

Die Galerie Sprüth Magers zählt zu den führenden Adressen für zeitgenössische Kunst in Berlin. Bekannt für ihre avantgardistischen Ausstellungen, hat sie sich einen Namen als Plattform für innovative Werke gemacht – und das an mehreren Standorten weltweit. Gegründet von Monika Sprüth und Philomene Magers, prägt das Haus seit jeher mit mutiger, moderner Kreativität die Kunstszene.

Ihr erstes Flagship-Studio eröffnete die Galerie 2008 in Berlin-Mitte, in einem historischen Ballsaal. Schnell entwickelte sich der Ort zu einem Magneten für wegweisende Künstler:innen und zeigte Debütausstellungen von Größen wie Thomas Scheibitz und George Condo. Mit der Zeit wuchs ihr Einfluss weit über Deutschland hinaus.

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Seit dem Berliner Start hat sich Sprüth Magers zu einem internationalen Netzwerk ausgebaut. Es folgten Dependancen in London, Los Angeles und Shanghai, die die Verbindungen zu Künstler:innen wie John Baldessari, Louise Lawler und Cindy Sherman vertieften. Durch große Ausstellungen und Teilnahmen an globalen Kunstmessen festigte die Galerie ihre Position weiter.

Ein zentraler Schwerpunkt bleibt die zeitgenössische Fotografie. Prominente Namen wie Andreas Gursky, Thomas Struth und Candida Höfer waren hier regelmäßig zu sehen. Daneben präsentierte die Galerie ein breites Spektrum an Talenten – von Robert Elfgen und Thomas Demand bis hin zu Kaari Upson, Lizzie Fitch und Jenny Holzer. Auch die Lichtkunst von Otto Piene und Anthony McCall zog stets Aufmerksamkeit auf sich.

Heute prägt Sprüth Magers weiterhin die internationale Kunstlandschaft mit ihrem globalen Wirken und ehrgeizigen Ausstellungsprogramm. Durch die Förderung sowohl etablierter als auch aufstrebender Künstler:innen bleibt sie ein zentraler Ort für moderne Schöpfungskraft. Die stetige Expansion der Galerie unterstreicht ihre anhaltende Rolle als Brücke zwischen Publikum und einflussreichen Werken aus aller Welt.

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