Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Wende im Sozialwohnungsbau
Michael TextorWohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Wende im Sozialwohnungsbau
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich weiter zu – bundesweit fehlen mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, warnt, dass sich der Mangel zu einer gefährlichen „sozialen Bruchlinie“ entwickelt.
Lay kritisierte die Reaktion der Bundesregierung als unzureichend. Besonders nahm sie Bundesbauministerin Verena Hubertz ins Visier, deren vorgeschlagene Maßnahmen das Ausmaß der Krise nicht annähernd bewältigten. Die Linke bezeichnete die geringen Fertigstellungszahlen im Jahr 2022 als „beschämend“.
Um die Krise zu bekämpfen, fordert Lay ein dringendes Investitionsprogramm. Im Fokus stehen der Ausbau von Sozialwohnungen, kommunalem Wohnraum und Genossenschaftswohnungen. Zudem verlangt sie, dass der Staat selbst bezahlbaren Wohnraum schafft und längst versprochene Fördergelder für gemeinnützige Wohnprojekte freigibt.
Die Vorschläge der Linken zielen darauf ab, den Wohnungsbau zu beschleunigen und den Druck auf dem Markt zu verringern. Ohne sofortiges Handeln werde sich die Kluft weiter vertiefen, warnt Lay. Auf ihre jüngsten Forderungen hat die Regierung bisher nicht reagiert.






