AfD plant radikalen Personalumbau im öffentlichen Dienst Sachsen-Anhalts nach Wahlsieg
Michael TextorAfD plant radikalen Personalumbau im öffentlichen Dienst Sachsen-Anhalts nach Wahlsieg
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat Pläne vorgelegt, den öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt umzugestalten, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Parteivertreter warnen, dass zwischen 150 und 200 Stellen mit eigenen Kandidaten besetzt werden könnten. Die geplanten Änderungen würden sich nicht nur auf Ministerien beschränken, sondern auch landeseigene Unternehmen und Behörden umfassen.
Spitzenkandidat Ulrich Siegmund betonte, dass die Partei keinen Widerstand gegen ihre Politik dulden werde. Er erklärte, die AfD werde entschlossen handeln, sollten Beamte versuchen, ihre Arbeit zu behindern. Zudem beabsichtigt die Partei, die Landesenergieagentur im Rahmen ihrer umfassenden Reformen abzuschaffen.
Später mäßigte Siegmund seinen Ton und erklärte, die AfD reiche allen – unabhängig von ihrer politischen Herkunft – die Hand. Dennoch bleibt die Strategie der Partei klar: Sie strebt die Kontrolle über Schlüsselpositionen an, von der Führungsebene bis hin zum mittleren Management. Ziel ist es, eine Übereinstimmung mit ihrer Regierungsagenda sicherzustellen.
Der geplante Umbruch würde eine deutliche Wende in der Verwaltung Sachsen-Anhalts bedeuten. Im Falle eines Wahlsiegs will die AfD Beamte auf mehreren Ebenen ersetzen, darunter in Landesbetrieben und Aufsichtsbehörden. Das Ausmaß der Veränderungen hängt vom Wahlergebnis und möglichem Widerstand der bestehenden Belegschaft ab.






