Alabali-Radovan verteidigt syrische Gemeinschaften gegen Abschiebungsdebatten
Michael TextorAlabali-Radovan verteidigt syrische Gemeinschaften gegen Abschiebungsdebatten
Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat sich gegen Forderungen nach Abschiebungen von Syrern ausgesprochen. Gleichzeitig betonte sie die anhaltenden Beiträge syrischer Gemeinschaften in Deutschland zum Wiederaufbau ihrer Heimat. Ihre Äußerungen fielen im Rahmen einer Veranstaltung zum Jubiläum der Plattform Neuer Aufbruch für Syrien.
Bei dem Treffen unterstrichen die Teilnehmer ihre langjährige Rolle beim Wiederaufbau Syriens. Viele engagieren sich seit Jahren aktiv – trotz ihres Lebens in Deutschland. Alabali-Radovan wies Vorwürfe zurück, Syrer müssten „endlich“ Hilfe leisten, und verwies auf ihre bereits bestehenden, konkreten und wirksamen Bemühungen.
Zudem warnte die Ministerin, dass Debatten über Zwangsrückführungen unnötige Verunsicherung auslösten. Sie argumentierte, dass diese Menschen für Deutschland unverzichtbar seien, da sie mit ihren Fähigkeiten und Erfahrungen beiden Ländern nützten.
Darüber hinaus kündigte Alabali-Radovan Pläne an, das Know-how von Diaspora-Gemeinschaften stärker in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit einzubinden. Ziel sei es, die Kooperation zu intensivieren und ihre doppelten Beiträge – in Deutschland wie im Ausland – anzuerkennen.
Die Aussagen der Ministerin unterstreichen die fortlaufende Bedeutung syrischer Gemeinschaften für den Wiederaufbau. Zugleich machte sie deutlich, dass ihre Präsenz in Deutschland weiterhin wichtig bleibt. Die Plattform Neuer Aufbruch für Syrien dient weiterhin als Brücke zwischen den Diaspora-Aktivitäten und den langfristigen Wiederaufbauzielen.






