26 March 2026, 00:21

Alex Bex gewinnt mit Erinnerungen an Staub den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards

Plakat an einer Wand mit drei Personen in Cowboy-Kleidung und "The Real Thing in Cowboys" darüber, vor einem hellgelben Hintergrund.

Alex Bex gewinnt mit Erinnerungen an Staub den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards

Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat für seine dokumentarische Arbeit Erinnerungen an Staub Anerkennung erhalten, die kürzlich den dritten Platz bei den Sony World Photography Awards 2025 belegte. Das Projekt, das mit einer Nikon-Filmkamera entstanden ist, erkundet das Thema Männlichkeit am Beispiel des Lebens von Cowboys in Texas. Eines der Bilder – ein Porträt eines rothaarigen Jungen – wurde sogar für die offizielle Marketingkampagne der Auszeichnungen ausgewählt.

Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, begann seine Karriere in der Musikbranche, wo er Pressebilder für Künstler schuf, bevor er zur Kunst- und Dokumentarfotografie wechselte. Sein Interesse für das Handwerk wurde durch seinen Vater geweckt; mittlerweile arbeitet er seit acht Jahren professionell als Fotograf.

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Erinnerungen an Staub ist ein langfristiges Projekt, das untersucht, wie traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit in eine sich rasant verändernde Welt passen. Obwohl Bex keine genauen Orte oder Protagonisten in Texas preisgibt, hat die Serie bereits in großen Publikationen Aufmerksamkeit erregt. Er wurde unter anderem in Digital Camera World vorgestellt und gibt regelmäßig Tipps zur Fotografie – insbesondere ermutigt er Nachwuchs-Dokumentarfotografen, ungewöhnliche Motive und vielfältige Projekte zu suchen.

Sein erzählerischer Ansatz hat ihm nicht nur Preise eingebracht, sondern auch eine Plattform, um über seine Methoden zu sprechen. Über Wettbewerbe hinaus trägt Bex durch Interviews und praktische Ratschläge zur fotografischen Debatte bei.

Die Sony World Photography Awards hoben Bex' Werk hervor und machten seine Auseinandersetzung mit moderner Männlichkeit einem breiten Publikum zugänglich. Durch den Einsatz von Film und den Fokus auf wenig beachtete Erzählungen hat er sich in der zeitgenössischen Dokumentarfotografie einen Namen gemacht. Der Erfolg des Projekts festigt zudem seinen Ruf als Fotograf, der Kunst mit gesellschaftskritischem Kommentar verbindet.

Quelle