22 March 2026, 18:22

Augsburg zählt Wahlstimmen im Bierzelte – eine ungewöhnliche Notlösung

Eine große Gruppe von Menschen sitzt an langen Tischen unter einem Zelt auf dem Oktoberfest in München, Deutschland, mit Taschen und Gegenständen auf den Tischen und festlicher Dekoration im Hintergrund.

Kein Platz im Ausstellungssaal - Wahlhelfer ziehen ins Bierzelt - Augsburg zählt Wahlstimmen im Bierzelte – eine ungewöhnliche Notlösung

Augsburgs Stichwahl nahm eine ungewöhnliche Wendung – als Wahlhelfer die Stimmen in einem Bierzelte auszählten. Die Stadt musste kurzfristig eine Lösung finden, nachdem der übliche Veranstaltungsort nicht zur Verfügung stand. Da kein anderer großer Raum frei war, griffen die Verantwortlichen auf das provisorische Gelände des Ostervolksfests zurück.

Bei der ersten Wahlrunde am 8. März 2026 waren 105.974 Stimmen abgegeben worden. Die Gesamtzahl ergab sich aus der Addition der Einzelstimmen für die Kandidaten: 37.213, 7.195, 13.639, 17.947, 21.837, 5.521 und 1.622. Da keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, kam es zur Stichwahl zwischen der amtierenden Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) und ihrem Herausforderer Florian Freund (SPD).

Für die zweite Runde stand die Stadt jedoch vor einem Problem: Die bisher genutzte Messehalle war bereits vergeben. Mit kaum Alternativen richteten die Wahlverantwortlichen ihren Blick auf das Osterfestgelände. Die Bierzelte standen bereits und boten genug Platz für die Auszählung. Wahlhelfer zogen ein, um unter dem Zeltdach die Briefwahlstimmen zu zählen.

Das Bierzelt erwies sich als praktische Notlösung für die Augsburger Wahllogistik. Die Briefwahlstimmen wurden ohne Verzögerung bearbeitet, sodass die Stichwahl wie geplant stattfinden konnte. Durch die schnelle Anpassung der Stadt verlief die Wahl trotz des Ortswechsels reibungslos.

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