Bauernverband warnt vor Lebensmittelknappheit durch explodierende Diesel- und Düngerpreise
Michael TextorBauernverband warnt vor Lebensmittelknappheit durch explodierende Diesel- und Düngerpreise
Der Deutsche Bauernverband hat dringende Bedenken wegen der steigenden Kosten in der Landwirtschaft geäußert. Präsident Joachim Rukwied warnte, dass die stark angestiegenen Preise für Diesel und Düngemittel die Nahrungsmittelproduktion vor der Frühjahrsaussaat gefährden. Er fordert nun Steuererleichterungen, um die finanzielle Belastung der Landwirte zu verringern.
Rukwied hob die drastischen Preiserhöhungen bei Diesel als besondere Belastung für den Sektor hervor. Er sprach sich für eine vorübergehende Aussetzung der Dieselsteuer aus, um den Betrieben sofortige Entlastung zu verschaffen. Auch die Düngemittelkosten sind stark gestiegen und verschärfen den Druck auf die Landwirte.
Die Bundesregierung hat reagiert und eine Taskforce eingesetzt, um die Krise zu bewältigen. Dieser Arbeitsgruppe gehören Vertreter des Bauernverbandes sowie des Verbandes der Verbraucherzentralen (VZBV) an. Im Mittelpunkt der Beratungen stehen die hohen Spritpreise und die steigenden Lebensmittelkosten.
Eine der diskutierten Maßnahmen ist die Senkung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel auf 0 Prozent. Rukwied betonte, dass schnelles Handeln notwendig sei, um Engpässe in der Nahrungsmittelproduktion zu vermeiden. Steuerliche Entlastungen könnten seiner Meinung nach helfen, die Lage vor Beginn der Aussaat zu stabilisieren.
Die Taskforce prüft derzeit verschiedene Hilfsmaßnahmen für Landwirte und Verbraucher. Eine Entscheidung über die Aussetzung der Dieselsteuer und die Mehrwertsteuersenkung könnte bald fallen. Ohne gezielte Gegenmaßnahmen könnten die steigenden Kosten in den kommenden Monaten die Lebensmittelversorgungsketten weiter belasten.






