18 April 2026, 18:21

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat für "Eine angestellte Frau: Der große Furzkomödien-Erfolg" mit einer entschlossenen Person im Hintergrund.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jedes Jahr am 5. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den "Hast du gepupst?"-Tag. Die 2006 ins Leben gerufene Aktion ermutigt die Menschen, Furzen als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Auch wenn der Tag zunächst vielleicht für Verwunderung sorgt, hat er doch mit seinem lockeren Umgang mit einer ganz normalen Körperfunktion Aufmerksamkeit erregt.

Erfunden wurde der Feiertag von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Karikaturisten. Warum er sich für den 5. Februar entschied, könnte mit dem amerikanischen "National Fart Day" zusammenhängen, der auf dasselbe Datum fällt. Sein Ziel war simpel – er wollte Gespräche über Furzen normalisieren und die damit verbundene Scham nehmen.

Sogar in der professionellen Unterhaltungsbranche hat das Thema Furzen seinen Platz gefunden. Eine der bekanntesten Persönlichkeiten in dieser Nische ist Mr. Methane, ein britischer Künstler, der sich auf musikalische Darmwinde spezialisiert hat. Seine Auftritte zeigen, wie etwas, das oft als Tabu gilt, zur Kunstform werden kann.

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Doch nicht nur in modernen Feierlichkeiten spielt Furzen eine Rolle – auch in uralten Mythen taucht es auf. Die französische Ethnologin Elsa Gómez-Imbert dokumentierte eine Legende der Tatuyo, eines indigenen Volkes in Kolumbien. Darin führt die Begegnung eines Mannes mit dem "Geist des Waldes" zur Erschaffung von Ton – ausgelöst durch eine unerwartete Gasentweihung. Die Geschichte verdeutlicht, wie verschiedene Kulturen natürliche Körperfunktionen auf kreative Weise deuteten.

Der "Hast du gepupst?"-Tag wird auch heute noch jedes Jahr am 5. Februar in Deutschland begangen. Er erinnert uns daran, dass Furzen – obwohl es oft als Witz abgetan wird – eine universelle menschliche Erfahrung ist. Von Bühnenkünstlern bis zu uralten Mythen verbindet dieser Tag eine einfache Körperfunktion mit weiteren kulturellen Ausdrucksformen.

Quelle