Bergisches Städtedreieck feiert Premiere der "Nacht der Technik" mit 29 Standorten
Ella WeihmannBergisches Städtedreieck feiert Premiere der "Nacht der Technik" mit 29 Standorten
Premiere: Die erste „Nacht der Technik“ bringt das Bergische Städtedreieck zum Strahlen
Am Freitag, dem 8. Mai 2026, wird die Region Bergisches Städtedreieck erstmals zur „Nacht der Technik“ erstrahlen. Veranstaltet vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie (VDE), öffnen 29 Unternehmen, Hochschulen und Forschungszentren in Solingen, Remscheid und Wuppertal ihre Türen. Besucher erwarten spannende Einblicke in moderne Hightech-Branchen und traditionelles Handwerk zum Anfassen.
Das Programm spannt einen weiten Bogen – von robotergestützter Fertigung bis zu jahrhundertealten Schmiedetechniken. Thematisch reicht das Angebot von industrieller Produktion über Energieversorgung und Digitalisierung bis hin zum Katastrophenschutz. Jeder Standort präsentiert auf seine Weise technische Berufe und aktuelle Forschungsprojekte.
In Solingen gewährt die Industrietechnik GmbH exklusive Führungen durch ihren europäischen Hauptsitz und zeigt hochmoderne Logistik- und Produktionsabläufe. Bei der Röltgen GmbH & Co. KG können Interessierte live erleben, wie Prägestempel in filigraner Handarbeit entstehen. Die TECSAFE GmbH demonstriert unterdessen die Herstellung maßgefertigter Schaumstoffeinlagen. Ein Stück Industriegeschichte bietet das LVR-Industriemuseum Hendrichs-Druckhammerwerk: Hier werden traditionelle Werkzeugbau-Methoden vorgeführt, die bis heute Anwendung finden.
Die Bergische Universität Wuppertal beteiligt sich mit offenen Türen für ihre technischen Studiengänge. Ziel ist es, Technik für alle erlebbar zu machen und gleichzeitig Karrierewege in Ingenieurwesen und Innovation aufzuzeigen.
Die „Nacht der Technik“ verbindet Wissenschaft und Praxis auf einzigartige Weise. Mit 29 Standorten in drei Städten bietet die Veranstaltung seltene Einblicke in zukunftsweisende Technologien und bewährte Handwerkskunst. Die Organisatoren hoffen, damit Begeisterung für technische Berufe zu wecken und die lokale Expertise im Bergischen Städtedreieck ins Rampenlicht zu rücken.






