03 May 2026, 08:27

Berlins Retter fordern mehr Respekt gegen wachsende Gewalt an Einsatzkräften

Feuerwehrleute mit Helmen klettern an einer Leiter zu einem rauchgefüllten Gebäude hoch, mit einem Metallobjekt links und Rohren an der Basis.

Berlins Retter fordern mehr Respekt gegen wachsende Gewalt an Einsatzkräften

Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizisten versammelten sich diese Woche, um die Arbeit von Ersthelfern zu würdigen und auf die zunehmenden Angriffe gegen sie aufmerksam zu machen. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“ und fiel mit dem Florianstag zusammen, dem traditionellen Feiertag für Feuerwehrleute und Schornsteinfeger am 4. Mai.

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Die Zusammenkunft fand in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes statt, wo auch der regierende Bürgermeister Kai Wegner anwesend war. Die Organisatoren betonten, wie wichtig es sei, Dankbarkeit für die gefährliche, aber unverzichtbare Arbeit der Rettungskräfte zu zeigen. In den letzten Jahren haben Übergriffe auf Einsatzkräfte zugenommen, was zu Forderungen nach mehr Respekt und Schutz geführt hat.

Die Initiative hat sich mittlerweile zu einer festen Tradition entwickelt und bisher rund 10.000 Euro an Spenden eingesammelt. Schornsteinfeger, Polizisten und Feuerwehrleute nutzten den Anlass, um ihre Solidarität mit denjenigen zu bekräftigen, die tagtäglich an vorderster Front im Einsatz sind. Der jährlich am 4. Mai begangene Florianstag bot dabei einen passenden Rahmen für die Botschaft der Wertschätzung.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen sowohl die Verdienste der Rettungskräfte als auch die wachsende Sorge über Gewalt gegen sie. Da die Spenden weiter in die Unterstützung der Sache fließen, hoffen die Organisatoren, dass die Tradition zu einem dauerhaften Respekt für Einsatzkräfte beiträgt. Die Anwesenheit des Bürgermeisters unterstrich das Engagement der Stadt, sich dieser Problematik anzunehmen.

Quelle