10 May 2026, 04:19

Berlin Recycling Volleys feiern zehnte Meisterschaft in Serie trotz Turbulenzen

Eine Gruppe von Männern in blauen 'Ligue 1'-T-Shirts feiert auf einem Volleyballfeld.

Berlin Recycling Volleys feiern zehnte Meisterschaft in Serie trotz Turbulenzen

Die Berlin Recycling Volleys holen sich die zehnte deutsche Volleyball-Meisterschaft in Folge

Mit einem souveränen 3:0-Sieg im Finale gegen die SVG Lüneburg sicherten sich die Berlin Recycling Volleys ihren zehnten deutschen Meistertitel in Serie. Trotz einer durchwachsenen Saison krönten sie das Jahr mit einem weiteren Triumph.

Die Spielzeit 2022/23 verlief für die Berliner alles andere als gleichmäßig. Nach Schwächephasen in der Mitte der Saison kam es zu Umbrüchen, darunter der Rücktritt von Interimstrainer Alexandre Leal während der Playoffs – aus persönlichen familiären Gründen.

Doch im Finale fand das Team wieder zu alter Stärke zurück. Der klare 3:0-Erfolg gegen die SVG Lüneburg besiegelte die zehnte Meisterschaft in Folge und setzte einen Schlusspunkt unter eine von Höhen und Tiefen geprägte Saison.

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Nun steht die Mannschaft vor größeren Veränderungen: Mit Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert verlassen mindestens sechs Spieler den Verein. Während Erik Shoji zurückkehrt, haben Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz neue Verträge unterzeichnet. Auch der ehemalige Cheftrainer Markus Steuerwald wechselt – er übernimmt zur nächsten Saison die Helios Volleys Giesen.

Zur Verstärkung des Kaders wurde der Außenangreifer Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen verpflichtet. Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte, dass die Vermeidung einer weiteren unbeständigen Saison oberste Priorität habe.

Die Berlin Recycling Volleys gehen mit einem frischen Titel, aber einem umgebildeten Team in die Off-Season. Während mehrere Leistungsträger den Verein verlassen, sollen Neuzugänge und zurückkehrende Stars für mehr Kontinuität sorgen. Die Vereinsführung setzt alles daran, in der kommenden Spielzeit konstanter aufzutreten.

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