Betrüger täuschen Bankmitarbeiter vor – zwei Frauen verlieren 45.000 Euro
Michael TextorZwei Frauen verlieren Zehntausende Euro bei Betrug - Betrüger täuschen Bankmitarbeiter vor – zwei Frauen verlieren 45.000 Euro
Zwei Frauen in Deutschland sind von Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben, um fast 45.000 Euro geprellt worden. Die Kriminellen brachten sie unter falschen Vorwänden dazu, Geld zu überweisen. Beide Vorfälle ereigneten sich in verschiedenen Landkreisen Sachsens.
Im Landkreis Zwickau erhielt eine Frau einen Anruf von jemandem, der vorgab, zum Sicherheitsteam ihrer Bank zu gehören. Der Betrüger warnte sie vor einem angeblichen Datenleck und wies sie an, ihr Geld auf ein sicheres Treuhandkonto zu überweisen. Sie folgte den Anweisungen – und stellte später fest, dass ihr 27.000 Euro gestohlen worden waren.
Ein ähnlicher Betrugsfall spielte sich im Vogtlandkreis ab. Dort wurde eine weitere Frau von Kriminellen kontaktiert, die behaupteten, kompromittierte persönliche Daten bei ihr entdeckt zu haben. Sie überredeten sie, mehrere Überweisungen zu autorisieren, wodurch sie 18.000 Euro verlor.
Beide Opfer gingen davon aus, mit echten Bankvertretern zu sprechen. Die Betrüger nutzten Zeitdruck und vorgetäuschte Sicherheitsbedenken, um sie zu schnellem Handeln zu drängen.
Die beiden Fälle zeigen eine zunehmende Masche, bei der Straftäter Bankangestellte imitieren, um an Geld zu kommen. Die Behörden haben noch keine aktualisierten Statistiken zu solchen Betrugsfällen in Sachsen für das vergangene Jahr veröffentlicht. Die Polizei warnt weiterhin davor, vor der Weitergabe finanzieller Daten die Identität der Anrufer zu überprüfen.






