20 March 2026, 16:22

Bundespolizist bei Routinekontrolle brutal angegriffen – Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt

Eine Gruppe von Polizisten in Einsatzausrüstung verhaftet einen Mann in einem weißem Kleid auf einem Bahngeleis, mit anderen im Hintergrund.

Bundespolizist bei Routinekontrolle brutal angegriffen – Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt

Bundespolizist bei Streifenfahrt zwischen Güstrow und Priemerburg angegriffen

Am Donnerstagnachmittag ist ein Beamter der Bundespolizei bei einer Patrouillenfahrt auf der Bahnstrecke zwischen Güstrow und Priemerburg attackiert worden. Auslöser war die Entdeckung eines 37-jährigen Mannes, der zwischen den Gleisen schlief. Es folgte eine gewalttätige Auseinandersetzung, bei der der Polizist verletzt wurde und der Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt war.

Als der Beamte sich dem am Boden liegenden Mann näherte, reagierte dieser plötzlich aggressiv. Der Angreifer trat und schlug mehrfach zu, wodurch der Polizist Schürfwunden und Prellungen erlitt. Zwei in der Nähe befindliche Anwärter der Landespolizei eilten zur Hilfe und halfen dabei, den offensichtlich alkoholisierten Mann zu überwältigen.

Spätere Tests ergaben einen Blutalkoholwert von 2,45 Promille. Selbst während des Transports nach Rostock setzte der Mann seine Angriffe fort und spuckte einen der Beamten an.

Die Behörden leiteten ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs ein. Nach Absprache mit der Staatsanwaltschaft Rostock und dem Amtsgericht wurde der Mann in Untersuchungshaft genommen.

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Durch den Vorfall kam es zu erheblichen Verspätungen im Zugverkehr: Insgesamt summierten sich die Verzögerungen auf 326 Minuten bei 18 Zügen. Zwei Verbindungen mussten teilweise ausfallen.

Der Täter, der der Polizei bereits bekannt war, muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Die Verletzungen des Beamten wurden dokumentiert, die Ermittlungen dauern an. Der Bahnbetrieb normalisierte sich inzwischen wieder, doch der Vorfall zeigt einmal mehr, welchen Gefahren Polizisten selbst bei Routineeinsätzen ausgesetzt sind.

Quelle