Bundeswehr erwartet mehr Tierversuche für militärische Forschung und Rüstung
Ella WeihmannBundeswehr erwartet mehr Tierversuche für militärische Forschung und Rüstung
Das deutsche Verteidigungsministerium hat einen erwarteten Anstieg von Tierversuchen für militärische Forschungszwecke bekannt gegeben. Die Zunahme steht im Zusammenhang mit veränderten Bedrohungslagen, dem Ausbau der Streitkräfte und laufenden Rüstungsprojekten. Laut Behörden sind die aktuellen Sicherheitsbedingungen und die Aufstockung des Militärs treibende Faktoren für diese Entwicklung.
In den vergangenen Jahren war die Zahl der vom Bundeswehr durchgeführten Tierversuche rückläufig. Diese Tests sind Teil der Verteidigungsforschung und dienen der Verbesserung des Schutzes von Soldatinnen und Soldaten sowie der medizinischen Versorgung. Sämtliche Experimente unterliegen strengen Tierschutzbestimmungen.
Das Ministerium berichtet dem Parlament regelmäßig über seine Forschungsaktivitäten im Verteidigungsbereich. Detaillierte Zahlen zu Tierversuchen werden jedoch nicht veröffentlicht. Wie es aus Kreisen der Behörde heißt, ließen reine Statistiken ohne Angaben zu den verwendeten Tieren oder dem Zweck der Versuche kaum aussagekräftige Rückschlüsse zu.
Für die Zukunft rechnet das Ministerium mit einem höheren Bedarf an Tierversuchen. Dies hänge mit sich wandelnden Sicherheitsherausforderungen und der Weiterentwicklung militärischer Fähigkeiten zusammen. Der Anstieg der Experimente werde sich dabei im Rahmen der geltenden Tierschutzgesetze bewegen.






