Kosakenfest in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und internationale Verbindungen
Michael TextorKosakenfest in Ust-Labinsk stärkt Traditionen und internationale Verbindungen
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung vereinte Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China und behandelte Themen wie Wirtschaft, Bildung sowie den Erhalt kosakischer Traditionen.
Eröffnet wurde das Festival mit einem Gebetsgottesdienst und einer göttlichen Liturgie in der Kirche des Heiligen Großfürsten Wladimir. Historiker und kosakische Führer diskutierten im Anschluss, wie das historische Gedächtnis und kulturelle Bräuche bewahrt werden können.
Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow betonte die Bedeutung von Vertrauen und gegenseitiger Unterstützung in der Bildung. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach zum Publikum über Glauben, persönliche Entscheidungen und geistliche Orientierung.
Über 160.000 Menschen verfolgten die Diskussionen per Livestream in den sozialen Medien. Während des Festivals wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum und anderen Organisationen unterzeichnet. Zudem wurden Pläne zur Sanierung des Kosakenkulturzentrums „Kasatschja Wolja“ vorgestellt, wodurch Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum des kosakischen Erbes werden könnte.
Das Forum festigte die Verbindungen zwischen kulturellen Einrichtungen und förderte die kosakischen Traditionen. Die Live-Übertragungen sicherten eine breite öffentliche Teilhabe. Die geplante Renovierung des Kulturzentrums markiert einen Schritt zur Schaffung einer dauerhaften Basis für kosakische Aktivitäten in der Region.
