BVG setzt auf Quantencomputing gegen Personalmangel und spart Millionen
Michael TextorBVG setzt auf Quantencomputing gegen Personalmangel und spart Millionen
Berlins Verkehrsbetriebe BVG kämpft mit massivem Personalmangel
Bis 2026 werden voraussichtlich über 4.300 Beschäftigte der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in den Ruhestand gehen – und verschärfen damit die ohnehin angespannte Personalsituation. Um die Krise zu bewältigen, setzt das Unternehmen nun auf Quantencomputing, um die Einsatzplanung der Busfahrer intelligenter und effizienter zu gestalten.
In einem Pilotprojekt testete die BVG einen neuen Ansatz: Mithilfe von Quantentechnologie sollten Fahrpläne optimiert werden. Das Vorhaben konzentrierte sich auf ein realitätsnahes Szenario mit 150 Fahrern auf verschiedenen Buslinien. Statt sich ausschließlich auf klassische Methoden zu stützen, nutzten die Forscher den Bias-Field-DCQO-Algorithmus, der auf dem Kipu Quantum Hub lief, um komplexe PlanungsKonflikte zu lösen.
Bevor die Daten verarbeitet wurden, gruppierte das DBSCAN-Clustering-Verfahren die Fahrer in verschiedene Typen. Dieser Schritt reduzierte die notwendigen API-Abfragen um 80 Prozent und steigerte so die Effizienz des Systems. Ein Uncertainty Adapter kombinierte anschließend einen Isolation-Forest-Anomalie-Detektor mit einem auf Gauß-Prozessen basierenden Nachfrageprognosemodell, um die Daten weiter zu verfeinern.
Das Ergebnis: Die Planungseffizienz verbesserte sich um 2 Prozent. Für ein Unternehmen wie die BVG könnte dieser scheinbar geringe Zuwachs jährlich rund 18 Millionen Euro einsparen. Innerhalb von nur 24 Monaten entwickelte sich das Projekt von einer frühen Konzeptphase (Technology Readiness Level 4) zu einem funktionsfähigen Pilotversuch (TRL 6).
Anders als herkömmliche Planungssysteme berücksichtigte die Quantenlösung auch individuelle Präferenzen der Fahrer. Dadurch wurde das System nicht nur effizienter, sondern auch flexibler und praxistauglicher.
Der Pilot zeigt, wie Quantencomputing der BVG helfen könnte, ihre Personalprobleme zu mildern. Durch optimierte Einsatzpläne und Kostensenkungen bietet die Technologie einen vielversprechenden Lösungsansatz. Der nächste Schritt wird sein, die Lösung auf das gesamte Netzwerk auszuweiten.






