"Car Friday" am Nürburgring: Tuning-Fans starten in die Saison – Polizei warnt vor illegalen Rennen
Wilhelm Roskoth"Car Friday" am Nürburgring: Tuning-Fans starten in die Saison – Polizei warnt vor illegalen Rennen
Deutschlands Tuning-Szene trifft sich an Karfreitag zum "Car Friday" – inoffizieller Start in die Tuning-Saison
Am kommenden Karfreitag versammelt sich die deutsche Autotuning-Community zum "Car Friday" und läutet damit inoffiziell die Tuning-Saison ein. Rund um die Nürburgring-Strecke in Rheinland-Pfalz werden große Menschenmengen erwartet – die Polizei hat angekündigt, mit verstärkten Kontrollen gegen illegale Aktivitäten auf den Straßen vorzugehen.
Die Veranstaltung hat in der Vergangenheit immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt, etwa durch illegale Straßenrennen, rücksichtsloses Rasen und übermäßigen Lärm. Die Behörden warnen, dass derartige Verhaltensweisen gegen Paragraf 315d des Strafgesetzbuchs verstoßen, der alle nicht genehmigten Rennen – egal wie kurz – unter Strafe stellt.
Die Polizei ruft alle Fahrer dazu auf, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten, sich den Straßenverhältnissen anzupassen und weder organisierte noch spontane illegale Rennen zu veranstalten oder daran teilzunehmen. Sowohl geplante als auch spontane Rennen sind strafbar, und die Verantwortlichen müssen mit juristischen Konsequenzen rechnen. Die Strafen reichen von hohen Geldbußen über den Entzug der Fahrerlaubnis und die Beschlagnahmung des Fahrzeugs bis hin zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren, falls Personen zu Schaden kommen.
Um sicheres Tuning zu fördern, bietet die Kampagne "TUNE IT! SAFE!" eine kostenlose App mit Richtlinien für legale Fahrzeugmodifikationen an. Das Tool ist unter www.tune-it-safe.de verfügbar. Autofahrer werden zudem daran erinnert, für alle vorgenommenen Änderungen am Fahrzeug die entsprechenden Papiere mitzuführen und illegale Rennen unter der Notrufnummer 110 zu melden.
Mit verstärkter Polizeipräsenz soll über das Osterwochenende gefährliches Fahrverhalten eingedämmt werden. Wer gegen die Regeln verstößt, muss mit harten Konsequenzen rechnen – von Geldstrafen bis hin zu Freiheitsentzug. Die Behörden appellieren weiterhin an die Eigenverantwortung aller Verkehrsteilnehmer.






