Cathy Hummels zahlt erstmals fünfstellige Wiesn-Gebühr – Münchens neues Regelwerk für Influencer
Wilhelm RoskothCathy Hummels zahlt erstmals fünfstellige Wiesn-Gebühr – Münchens neues Regelwerk für Influencer
Cathy Hummels' jährlicher WiesnBummel ist nach einem Jahrzehnt glamouröser Ausgaben zu einer festen Tradition des Oktoberfests geworden. Doch in diesem Jahr sah sich die Veranstaltung mit einer neuen Auflage konfrontiert: Die Stadt München erhob erstmals eine Gebühr für die Nutzung des Geländes. Der Schritt deutet auf einen Wandel hin, wie die Behörden mit kommerziellen Aktivitäten während des Volksfests umgehen.
Der von Hummels ausgerichtete WiesnBummel zieht seit Jahren Prominente wie den Rapper Kollegah oder die Schauspieler Jenny Elvers und Oliver Pocher an. Innerhalb von zehn Jahren entwickelte er sich zu einem hochkarätigen Treffpunkt, der Unterhaltung mit Hummels' eigener Marke Events by CH verbindet. Bisher hatte die Stadt für vergleichbare, von Influencern organisierte Events keine Abgaben verlangt.
In diesem Jahr musste Hummels jedoch – laut Insidern – einen "mit Sicherheit sehr hohen fünfstelligen Betrag" entrichten. Die Stadt begründete die Gebühr als Teil einer umfassenderen Strategie, um Werbeaktivitäten zu regulieren und den Ruf des Oktoberfests zu schützen. Beamte deuteten an, ähnliche Maßnahmen künftig auch auf andere Influencer auszuweiten, mit dem Ziel, kooperative Beziehungen aufzubauen.
Trotz der neuen Kosten bleibt das Verhältnis zwischen Hummels und der Stadt München konstruktiv. Sie betrachtet die Gebühr als Schritt zur offiziellen Verankerung ihres Events im Festivalprogramm. Konkrete Pläne für eine vertiefte Zusammenarbeit mit der Stadt sind bereits in Vorbereitung.
Die Lizenzgebühr stellt sowohl für Hummels als auch für den Umgang der Stadt mit Influencer-Veranstaltungen auf dem Oktoberfest eine Premiere dar. Zwar bleiben die genauen finanziellen Details undurchsichtig, doch die Entscheidung unterstreicht Münchens wachsendes Bestreben, kommerzielle Aktivitäten auf dem Festgelände stärker zu steuern. Hummels' Bereitschaft, sich den neuen Vorgaben anzupassen, könnte den Grundstein für künftige Partnerschaften zwischen Influencern und den Festivalverantwortlichen legen.






