02 May 2026, 08:18

Chaos und Geduld: 50.000 feiern den revolutionären 1. Mai in Berlin-Kreuzberg

Eine große Gruppe von Menschen marschiert eine baumbestandene Straße in Berlin entlang, mit Kameras in der Hand, vor einem Gebäude und einem klaren Himmel.

Chaos und Geduld: 50.000 feiern den revolutionären 1. Mai in Berlin-Kreuzberg

Zehntausende feiern Maifeiertag in Berlin – „Revolutionärer 1. Mai“ in Kreuzberg mit Verzögerungen

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In Berlin versammelten sich am 1. Mai fast 50.000 Menschen zu den traditionellen Maifeierlichkeiten. Die jährliche Kundgebung unter dem Motto „Revolutionärer 1. Mai“ geriet ins Stocken, als tausende Feiernde die Straßen in Kreuzberg füllten. Wie Innensenatorin Iris Spranger mitteilte, blieb die Veranstaltung trotz des großen Andrangs friedlich.

Die Demonstration kam aufgrund der Menschenmassen in Kreuzberg nur langsam voran. Während die Spitze des Zuges bereits Neukölln erreicht hatte, steckte das Ende noch auf der Oranienstraße fest – die Prozession spaltete sich dadurch auf. Die „Kommunistische Liga“ schrieb auf X, dass die verbleibenden Gruppen kaum vorankamen, da das Viertel von Feiernden überfüllt war.

Zahlreiche Straßen in Kreuzberg wurden für den Verkehr gesperrt, mehrere U-Bahn-Stationen fuhren ohne Halt durch, um die Menschenmengen zu steuern. Die Polizei war den ganzen Tag über präsent und beobachtete die Lage. Gegen Abend sperrten die Behörden zudem den Zugang zum Görlitzer Park, was die Einschränkungen noch verschärfte.

Teilnehmende mussten teilweise bis zu einer halben Stunde warten, bevor sie weiterziehen konnten. Unklar blieb, ob die Demonstrant:innen ihr eigentliches Ziel, den Südstern in Kreuzberg, bis zum Ende des Tages erreichen würden. Insgesamt wirkte die Szene chaotisch, da große Menschengruppen den Fortschritt bremsten.

Trotz der erheblichen Verzögerungen verlief die Kundgebung friedlich, wie Senatorin Spranger bestätigte. Mit gesperrten Straßen und umfahrenen U-Bahn-Stationen gestaltete sich die Bewegung durch Kreuzberg schwierig. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr die Herausforderungen, die große Menschenmengen in dicht besiedelten Stadtgebieten mit sich bringen.

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