NRW verlängert Inklusionsscheck 2023: 2.000 Euro für barrierefreie Projekte
Wilhelm RoskothNRW verlängert Inklusionsscheck 2023: 2.000 Euro für barrierefreie Projekte
NRWs „Inklusionsscheck NRW“-Programm wird 2023 fortgeführt
Das Land Nordrhein-Westfalen hat sein Förderprogramm Inklusionsscheck NRW für das Jahr 2023 verlängert und stellt Vereinen sowie lokalen Initiativen damit erneut die Chance auf eine Förderung in Höhe von 2.000 Euro bereit. Ziel des Programms ist es, vor Ort Aktivitäten barriereärmer und inklusiver zu gestalten – für alle. Die Antragsfrist läuft in diesem Jahr bis zum 30. September.
Das Programm wurde 2019 ins Leben gerufen und wächst seitdem stetig. Allein im vergangenen Jahr verzeichnete es eine Rekordzahl geförderter Projekte: Über 400 Initiativen im gesamten Bundesland erhielten Unterstützung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 812.000 Euro ausgeschüttet.
Zu den geförderten Vorhaben zählte etwa der Viersener Verein Special-Fly e.V., der für zwei Projekte Mittel erhielt. Eines davon war ein Schwimmangebot, das speziell auf Menschen mit schweren Mehrfachbehinderungen zugeschnitten war. Das andere Projekt umfasste einen mobilen Snoezelen-Raum – einen Sinnesraum, der durch beruhigende, multisensorische Reize Entspannung und Wahrnehmungsanregung bietet.
Gefördert werden können vielfältige Aktivitäten – von Festen und Ausstellungen über Workshops bis hin zu Publikationen. Organisationen, die ihre Angebote inklusiver gestalten möchten, können sich noch bis zum Stichtag online bewerben.
Mit dem Inklusionsscheck NRW 2023 erweitert das Land weiterhin die Möglichkeiten für inklusive Projekte. Da Anträge bis Ende September eingereicht werden können, haben berechtigte Gruppen noch Zeit, ihre Ideen einzubringen. Erfolgreiche Initiativen erhalten 2.000 Euro, um Hürden abzubauen und die Teilhabe zu stärken.






